Vor Tagen berichtete Hallo-Chemnitz wie der frühvergreiste Richard Flemming (16) nem Obdachlosen die Psychatrie einbrachte (klick!). Am dem Tag nun, an dem Männerbanden traditionell zivilcouragiert gegen alles „Asoziale“ vorgehen, sendet Radio-Chemnitz ein Interview mit dem angehenden Leiter eines Getränkemarktes.
Dr. Jörg Pottbeckers. Geboren in Leverkusen. Mit Lackschuh und Muskelshirt. Am Grab von Kafka Franz. Nachdenklich starrend. Auf illiterate Feuerwanzen. Paaren die sich etwa?
Aufstieg verpatzt und vom franzosenfrechen Künstler den Schornstein ausgerechnet lila angemalert bekommen: Chemnitz ist blamiert und die „Fußballfans sind empört“. Ronny Licht „von den CFC-Ultras“, der vor den Schmierfinken der Morgenpost glaubhaft machen konnte, dass er nicht Mitte 40, sondern erst so alt wie Pavel Dobry ist, in der Rolle des gesetzten Ostzonenhools: Die Farbgebung des Schornsteins sei eine „Provokation für einen eingefleischten CFC-Fan. Leider hat man keinen Einfluss darauf.“
Jajaja, Nenene.
Stimmungsaufheiternd dürfte sich dagegen die zweite Neuverpflichtung des CFC für die neue Saison auswirken. Neben Mike Kegel wechselt nun auch „Omakind“ Zschäpe (37, vorherige Stationen: u.a. Dönerbude, Ostsee, Zwickau) zum „geilsten Tlupp dor Welt“. Ob der Sturmführer bereits im Testspiel gegen Limbach-Oberfrohna oder erst zum Pokalknüller gegen Hohenstein-Ernsthal einsitzen wird, entscheiden die Verantwortlichen unter der Woche.
Rettung in letzter Sekunde: Ein Mann (35) verprügelte am Abend in der Hofer Straße die Rentnerin Brigitta Rüger (70). Die alte Dame hätte sterben können, doch Richard Flemming (16) fasste sich ein großes Herz, vertrieb den Schläger.
Chemnitz. Oma Rüger kam mit den Freundinnen Luise Lorenz (86) und Ruth Ludwig (80) von einer Fahrt nach Karlsbad zurück, wollte nach Hause. „Plötzlich kam ein Typ, brüllte mich an ,Halt Dein Maul!‘ und schlug auf mich ein.“ Der Täter war wie von Sinnen. Als die Seniorin hilflos am Boden lag, trat er noch brutal auf sie ein, brach ihr zwei Rippen. „Er hätte mich töten können“, sagt Oma Rüger. Doch ihr Retter nahte rechtzeitig.
Er heißt fast wie der Erfinder von James Bond, Ian Fleming. Richard Flemming fuhr mit seiner Mutter Jacqueline (41) gerade vorbei, sah den Schläger. „Halt an!“, rief er. Bevor das Auto stand, sprang der Mittelschüler schon raus, packte den Wüterich am Genick, bis er von der Frau abließ und flüchtete.
Mit der Polizei suchte Richard danach die Gegend ab, fand den Schläger (1,32 Promille) am Obdachlosenheim – Festnahme, dann Psychiatrie.
Mutter Flemming ist stolz auf ihren Sohn: „So viel Mut hätte ich ihm nie zugetraut.“ Doch der Sohn – er lernt ab Sommer Verkäufer bei Metro – wehrte ab: „Ich wollte nur der Dame helfen.“ Brigitta Rüger dankte gerührt: „Richard, Sie sind mein Held!“ (bri)
„Hier unten, beim Penny, hat sich der obdachlose Schläger („Halt Dein Maul!“, 35) bei mir („Wenn der lila Flieder wieder blüht“, 16) ne saftig blutende Nase geholt.“
Oma so lieb, Oma so nett: Richard „Halt an!“ Flemming genießt sichtlich den Griff in Britta Rügers (Opfer, 75) Pfefferminzbonbonsammelsurium.
Fünf Mädchen im Alter von 11 bis 13 Jahren hielten sich am Samstagabend im Vorraum des Umkleidebereiches des Freizeitbades Greifensteine an der Badstraße auf.
Ein unbekannter Mann zeigte sich ihnen plötzlich mit entblößtem Geschlechtsteil, an dem er manipulierte. […]
Der Freie-Presse-Fotograf Wolfgang Thieme war, in der Absicht effektreich zurückmanipulieren zu wollen, schnell vor Ort. Dazu kam es jedoch nicht. Denn: Der „Sexstrolch“ (Radio-Chemnitz) stellte sich bereitwillig vor die Linse und „präsentierte seinen Blauen Wiener ohne Ohren“.
„Schauspieler Til Schweiger bekommt in den nächsten Tagen Post aus Limbach-Oberfrohna.“ So frohlockten die Schmierer der Freien-Presse heute Vormittag voll von Verheisung. Gerade so wie ein Kind gegenüber seiner Eltern, das mit hochgestellter Nase ankündigt, das Meerschweinchengehege jetzt einmal in der Woche sauber machen zu wollen.
Schon bald würde „der Tierpark Limbach-Oberfrohna mit einer tierischen Attraktion auf(warten): einem Häschen, das ohne Ohren zur Welt kam.“ Der Kinderschänder-Jäger und Produzent der deutschen Klamotte „Keinohrhasen“, Til Schweiger, sollte die Patenschaft für den echt sehr niedlichen Behindi übernehmen. Für Limbach Oberfrohna, dem üblsten aller Nazinester im Osten, in dem Anders-Aussehende turnusmäßig von den Eingeborenen brutalst zusammengeschlagen werden, prophezeite die Freie-Presse in den „kommenden Wochen einen Besucheransturm“. Und anders als den pickeligen Punkers aus der Sekundarstufe 2 würde „Eins jetzt aber jetzt schon feststehen: Niemals wird man diesem kleinen Kerl eins hinter die Löffel geben können.“
Doch „Dieser Traum ist am Mittwoch jäh zerplatzt. Beim ersten Fernsehtermin des Limbach-Oberfrohnaer Keinohrkaninchens trat ein Kameramann auf das winzige Tier und verletzte es tödlich.“
Hallo-Chemnitz schlägt OB „Welche Nazis“-Rickauer (CDU) und dem Zoodirektor Tierlieb vor, an ihrem Plan der Patenschaft festzuhalten und präsentiert im Folgenden ein ohnehin geeigneteres Patenkind:
Chemnitz. Auf dem Sonnenberg geht die Angst vor einem Feuerteufel um. Nachts zündete er im Hausflur der Markusstraße 8 zwei Kinderwagen an. Nadine Kuhn (25): „Meine Kinder litten durch das Feuer Todesangst. Sie schrien wie am Spieß!“
Lodert in dem Haus ein Konflikt um kleine Kinder? „Hier wohnt ein Kinderhasser, der schon gedroht hatte, uns abzufackeln“, behauptet Nadine Kuhn. Auch die Kutsche von Dominic-Ronny Kuhn (15 Monate) und der Buggy von Pierre-Pascal Dick (2) fackelten bis aufs Stahlskelett ab. Mutti Yvonne Dick (32) bemerkte das Unheil als Erste: „Es stank. Als ich aus der Wohnungstür schaute, war alles voll mit Qualm.“
Chemnitz: Adelsberger setzen nach Einbruchsserie auf Selbstschutz
Einwohner fühlen sich von Polizei in Stich gelassen – Sicherheitsdienst soll Streife fahren
Mehrfach waren Diebe in den vergangenen Wochen und Monaten in Einfamilienhäuser in Adelsberg eingebrochen. Am 29. Februar registrierte die Polizei binnen einer Stunde drei Fälle. Nun reicht es den Bewohnern. „Die meisten von uns haben viele Jahre lang hart gearbeitet. Um unser Hab und Gut zu schützen, können wir uns nicht mehr auf die Obrigkeit verlassen“, sagt Gunter Hüttner. […] . Die Veranstaltung „Augen auf Adelsberg“ stieß auf eine überwältigende Resonanz: Statt der erwarteten 20 bis 30 Besucher kamen etwa 150, weshalb kurzfristig in die angrenzende Sporthalle ausgewichen wurde.
In der etwa anderthalbstündigen Debatte ging es vorrangig um Möglichkeiten des Selbstschutzes. Ab sofort wird ein Sicherheitsdienst fünf bis sechs Mal am Tag Streife fahren. „Wenn wir dabei etwas Auffälliges beobachten, leiten wir dies direkt an die Polizei weiter“, erklärte Lutz Galonska, Geschäftsführer des Unternehmens. […] Das Engagement entspringe einem, so Galonska, „Verantwortungsgefühl für den Stadtteil“.
[…] „Wir müssen zu alten Tugenden zurückkehren“, sagte Marion Braun aus der Turgenjewstraße. Sie schlug vor, sogenannte Straßenbeauftragte zu schaffen und bot sich dafür gleich selbst an. Joachim Meinert, Anwohner der Reinhard-Uhlig-Straße, mahnte ebenfalls an, gegenseitig besser aufeinander aufzupassen. […]
Dass beim Wunsch nach mehr Sicherheit ortsfremde Personen unter Generalverdacht gestellt und diesen pauschal üble Absichten unterstellt werden könnten, befürchtete bei der Diskussion indes niemand. Ganz im Gegenteil: „Wer unbekannt ist, muss damit rechnen, auf der Straße angesprochen zu werden“, sagte Gunter Hüttner.
Mit einem Spaziergang, bei dem die Hallo-Chemnitz-Redaktion sehr sehr sehr „damit rechnet, dass sie angesprochen werden“, findet am Samstag eine freundliche Handreichung der ewig „ortsfremde(n) Personen“ in Adelsberg statt. Ziel ist es, den Adelsberger Plebs bei Selbstermächtigung und Rügebrauch tatkräftig zu unterstützen. Der bildungsbürgerliche Schlägertrupp trifft sich 21 Uhr dort, wo er vor zwei Jahren wirklich mal ne Katze gerettet hat und die Brauns seit vier Wochen satt Panik schieben: Turgenjewstraße 1.
Halli, Hallo! Hallo Chemnitz hat den Ozean von Demenz abgefischt, heißt: die gesammelten Schlagzeilen vom neunten Wochenende des Jahres 2012 aus der sächsischen Provinz kopiert und hier eingefügt.
Limbach-Oberfrohna: Bienenwagen aufgebrochen
Königsfeld: Kirche und Trauerhalle mit SS-Runen beschmiert
Freiberg: Tierparkmaskottchen starb an Herzversagen
Leubsdorf: Trio randaliert am Bahnhof
Reißig: Langfinger plündern Trabi
Hirschfeld: Einnahmen von Schülerzeitungs-Verkauf gestohlen
Schlagerstar Udo Jürgens ( „Zärtlicher Chaot“, „Geradeaus!“, „Einfach Ich“) kommt! Und das beschäftigt nicht nur die vergreiste Restbevölkerung, sondern auch deren Abwicklungsdirektionen: „Stadtverwaltung und Messegesellschaft wollen nach dem Konzert eine Staufreie An- und Abfahrt sichern.“ Das gelang bei „vergangenen Großveranstaltungen“ so schlecht, dass die Illiteraten von Sachsen-Fernsehen halb geil, halb von den Bullen abgeschrieben, vermelden „mussten“: Polo kracht gegen Baum, Laster in Wartehäuschen, BMW in Böschung, Golf gegen Friedhofsmauer, Van in LKW, Transporter in Straßenbahn und Rettungswagen in Mülltonnen (HC berichtete). Um ein neuerliches Aufeinanderbumsen khakifarbener Kia zu verhindern, spielt die dienstleistungsorientierte Freie-Presse den Handlanger der Verwaltung. Eine, wie sooft ungewollt lachhafte Angelegenheit. In einem 6-Punkte-Plan gibt „Redakteur“ „Michael Müller“ Auskunft darüber, dass etwa die Ampeln „in einem “ geschalten sein werden. Grün- und Rotphasen wechseln sich an diesem Abend demnach analog zur BPM-Rate des Jürgens´ Hits „Gaby wartet im Park“ ab. Dagegen würde „eine manuelle Schaltung nach Einschätzung der Verkehrsbehörde den Verkehrsfluss nicht verbessern“.
Ampelanlage an der Messe Chemnitz: Nach dem Konzert von U. Jürgens im speziellen Veranstaltungsmodus
Keine Jugendrevolte, bewaffneter Kampf und Maschinensturm. Statt den Aufstand gegen den rasanten Wandel hochtechnisierter Arbeitswelten zu proben (is eh sinnlos), huldigt eine Gruppe objektsexueller Fans des Chemnitzer FC der Bürotechnik – dem Status Quo. Es sei „doch kein Verbrechen, diese Emotion gelte es zu respektieren“, sagte Ronny Licht (57) seinen westsächsischen Fettarsch kopierend.
„Bürotechnik ist doch kein Verbrechen, wir werden dafür kämpfen und lassen unseren Emotionen freien Lauf“, Fans des Chemnitzer FC im Drittligaspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen
In fernöstlichem Ambiente hat am Samstag der Chemnitzer Opernball stattgefunden. Das Thema des Balls lautete „Im Land des Lächelns“. Mehr als 700 Gäste strömten ins Opernhaus. Neben Fotografen und Mitarbeitern der „Freien Presse“, die das Geschehen und die Ball-Gäste in Bildern festhielten, schilderten die Reporter (!) Romy Haucke und Pierre Franz per Smartphone ihre Eindrücke.
Auch Hallo-Chemnitz hat sich auf dem Ball der Erbsen umgesehen und festgestellt, dass, weil Lehárs Operette statt „Das Land des Lächelns“ ja eigentlich „Die gelbe Jacke“ hätte heißen sollen, dieser Titel die bessere Passung zum lächerlichen Mummenschanz der provinziellen Wirtschaftsnetzwerker hat.
Festhalten am Althergebrachten, Autoritätshörigkeit, die Tendenz, Verstöße gegen tradierte Werte ahnden zu wollen und zudem die Ablehnung des Subjektiven und alles Schöngeistigen, Aberglauben, Klischees. Ein überbordendes Streiten für das Ich, die Herabsetzung anderer Menschen und letztlich die irrationale Veranlagung, an die Existenz eines „Bösen“ in der Welt zu glauben. Eigenschaften mit denen es der gemeine Ostler nicht nur zum gewaltbereiten Eckkneipen-Nazi, sondern auch zum konservativen U- bzw. F- Musikus bringt. Darüber hinaus avanciert man so ausgestattet zur Zielgruppe der Angst- und Scharfmacher von Sachsen-Fernsehen. Diese gemeingefährlich disponierten Deppen, die dort zum „User“ geadelt werden, dürfen unter einem Allerlei aus prä-rassistischen Meldungen über delinquente „polnische Landsmänner“, Jammer-Arien über Diskotheken-Schließungen und von Polizeiern abgeschriebenem Vekehrsgossip, vom Anbrechen einer „nationaler Ähra(!)“ schreiben, den „allesbestimmenden Wessis“ verbal Luft ans Rad machen oder sich in kleinbürgerlicher Hatz über Straßenschäden mokieren.
Hallo-Chemnitz´ Mann vor Ort (gemeint sind die Kommentarspalten von Sachsen-Fernsehen) ist der „Kappler“. Ein Spießgeselle, wie Du und Ich. Dreckige Hände, schnelle Zunge, verwaschene Aussprache. Seit 2002 Bürosoftware installiert. Immer als Dampframme unterwegs. Stets etwas in der Pipeline, den kleinen Mann rauszuboxen. Stadtgespräch zwischen Kappelkaufhalle und Sachsen-Allee, Conti-Loch und Arbeitsamt. Ab heute wird hier regelmäßig von diesem postmodernen Franz Biberkopf zu lesen sein.
Der Anfang der Reihe soll mit dem Trend zur mutmaßenden Meldung (hier: „Steigende Mieten in Sachsen?“) gemacht werden. Irgendein „Interessenvertreter der Mieter in Sachsen“ rechnet für „das laufende Jahr mit steigenden Wohnkosten im Freistaat.“ So gefressen, bringt es den „Kappler“ tierisch auf die Palme:
Versöhnlichere Töne löst dagegen die Meldung aus, dass die Chemnitzer Band Kraftschlag mit ihrem erfrischenden Fachiabi-Rock (HCberichtete), „die Charts stürmen“
Hohenstein-Ernstthal: 100. Todestag von Karl May beschäftigt Erzgebirgsverein
Hohenstein-Ernstthal. Der 100. Todestag von Karl May wird auch den Erzgebirgsverein in diesem Jahr beschäftigen. Demnach wollen sich die Erzgebirgsfreunde beim 4. Batzendorfer Gartenfest einbringen, das unter dem Thema „Karl May im Erzgebirge“ steht und das vom Verein „Silberbüchse“ organisiert wird. Mehr dazu lesen Sie in der Mittwoch-Ausgabe der „Freien Presse“ Hohenstein-Ernstthal.
(via freiepresse.de)
Ob das „Batzendorfer Gartenfest“ eine geile Erfindung der Freie-Presse-Redaktion oder tatsächlich idiotischer Einfall westsächsicher Eingeborener ist, kann Hallo-Chemnitz jetzt aufklären. „Henry Kreul aus Gersdorf“ berichtet bereits 2008, dass der „Hohenstein-Ernstthaler Oberbürgermeister Erich Homilius“ (der Mann, der kein Naziproblem hatte) das irre Indianerfest eröffnete. Was dem foltge war eine „Lesung des Vorsitzenden des Fördervereins, Peter Sodann, der erste vom Publikum schon erwartete Programmhöhepunkt. Der von ihm in seiner bekannten, offenen und geraden, Art gehaltene Vortrag sorgte von Anfang an für gute Stimmung unter den Zuhörern. Zum anderen präsentierte mit Gerhard Gerry Fischer, tatkräftig unterstützt durch seine Frau Black Buffalo Woman , ein Urgestein der ostdeutschen Indianistikszene eine beeindruckende Schau Streiflichter indianischer Kulturen. Auf dem Parkplatz gegenüber hatten die Mitarbeiterinnen des Spielhauses bei der Kinderbetreuung alle Hände voll zu tun. So konnte man viele einfallsreich geschminkte Indianer bewundern, und auch der ein oder andere Schuss aus der Mohrenkopf-Büchse hatte augenscheinlich seine Wirkung hinterlassen. Im Tipi wurde bis in den Abend hinein fleißig Knüppelkuchen am offenen Feuer gebacken. (…) Den Schlusspunkt setzten die Batzendorfer selbst mit dem Ernstthal-Lied“.
Der Steinerne Wald in Chemnitz könnte vielleicht schon bald zum „Weltnaturerbe der UNESCO“ ernannt werden. Die Stadt hat sich für den Titel beworben, bei dem die Bewerbungsfrist heute abläuft.
Der verbotene Blick in die Bewerbungsmappe offenbart in der Tat Vorzeigbares: Mit der eindrucksvoll versteinerten Einkeimblättrigen (Bildmitte), die bereits 2011 zum Fossil des Jahres gekürt wurde, legen die Chemnitzer Bewerber ein richtiges Pfund vor. Über 200 Milliarden Jahre alt: Die krautige Einkeimblättrige (gehoben in Chemnitz Hilbersdorf)
Der Wettbewerb dürfte dennoch hart umkämpft sein, zählen doch neben der der Region „Sächsich Böhmischen Schweiz“ (Motto der Bewerbung „Rassismus, Neonazi-Terror und Touristenidylle verbinden!“) auch die“Leipziger Notenspur“ (MdB: „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Wagner war vielleicht Antisemit, Mahler aber nicht :p“ ) sowie das „Topasgebiet Schneckenstein“ (MdB: „Er wird bewacht und kann nur zu bestimmten Tageszeiten bestiegen werden“) zu den Anwärtern auf den Titel „Weltkulturerbe“. Allein das „Umgebindeland“ (MdB: „Bodenständigkeit, Besitzerstolz und Gastfreundschaft“) stellt sich durch die obszöne Aufmachung ihrer Bewerbung selbst ins Abseits. Gar nicht Irgendwie: Das Deckblatt der Initiativbewerbung „Umgebindeland“
Frühling auf Eis gelegt – Kälte wie zuletzt 1986!
Der Winter kommt diese Woche so richtig in Fahrt und verwandelt Deutschland in einen Gefrierschrank. Besonders kalt wird es ab Mittwoch. Dann bleiben die Höchstwerte teilweise unter minus 10 Grad stecken. Regional wird es nicht mal wärmer als minus 15 oder 14 Grad. Nachts ist insgesamt flächendeckend mit sehr strengem Frost zwischen minus 10 und minus 20 Grad zu rechnen. Über Schnee rutschen die Temperaturen noch einen Tick tiefer. Dort kann es auf minus 25, am Erdboden sogar nahe minus 30 Grad gehen. Die „gefühlten Temperaturen“ sind besonders in der zweiten Wochenhälfte richtig eisig. Nach den neusten Berechnungen fühlen sich die Werte in Ostdeutschland stellenweise wie minus 35 Grad an. Wenn man sich dann nicht richtig anzieht, dann drohen schnell Erfrierungen.
(via sachsen-fernsehen.de)
Hallo Chemnitz, Faktotum der Provinzmedien, schult selbige, wie es ihnen gelingen kann die „gefühlte Temperatur“ als Kampfbegriff der Panik-Dienstleistung für die Leserschaft noch weiter sinken zu lassen:
1.) das eieieisige Winterwetter wird von Personen mit fiesen -25 Grad gefühlt, die morgens im Schlafanzug das Haus verlassen 2.) aus – 4 Grad werden gefühlte -40, wenn man mit Badehose und klatschnassen Haaren Moped fährt 3.) Personen, die in der Lage sind die Quersumme aus den Buchstaben von „Bibberwinter“ „Biber-Bettwäsche“ und „Busenbillard“ zu bilden, erhalten 36, setzen ein Minus davor und behaupten, sie hätten diese Temperatur gefühlt als sie die Sachsenfernsehenmeldung „Hund löst Streit und Schläge aus“ gelesen haben
Diskothek Starlight schließt – Betreiber der Musik-Kneipe Flower Power übernimmt – Stadtkeller soll bald wieder öffnen. Veränderungen (…) auch im Fuchsbau. Die Disko bleibt am 1. sowie am 8. Februar wegen Malerarbeiten geschlossen. „Wir schwenken im Inneren von bordeauxrot auf anthrazit um“.
Was? Welcher Keller ist nochmal der geschlossene? Wie? Bordeauxrot geschrieben, aber „Burdurot “ gesprochen? Hallo Chemnitz klärt über die „wichtigsten Umbrüche im Chemnitzer Nachtleben“ auf.
Die bereits im Flower-Power etablierten Reihen „Studenten-Karaoke“ sowie vor allem „No Lutscher Music!“ finden zukünftig in den Räumlichkeiten des „Starligth“ statt – Schwule werden demnächst auf 3 Floors geklatscht!
AMOK ALEX is back – vielen bekannt als DIE STIMME des „EINZIGEN Radiosenders der Welt“ Project 89.0- digital. Lutscher hören was anderes!
2. Fuchsbau wird anthrazit gemalert
Nachdem Betreiber Olaf Walter bei der Gestaltung seines heimischen Hobbyraumes („Es gibt sogar ne Zapfanlage. Die müsste allerdings mal gereinigt werden“) festgestellt hat, dass terracotta und schwarz in der Wischtechnik angewendet „irgendwie so ein geiles Grau“ ergeben, dauerte es nicht weniger als ein Telefonat mit dem Freien Presse Leserobmann über den er mitteilen lies, dass nun auch in seiner Diskothek Fuchsbau „ im Inneren von bordeauxrot auf anthrazit umgeschwenkt“ wird.
Fuchsbau-Macher Lolalf Walter: „Innen siehts schon anthrazit aus“
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