Archiv für Mai 2014

YELP YELP YELP statt TATÜ TATA: Hier hören Sie die neue Sirene der sächsischen Polizei

Sollten Sie künftig auf unseren Straßen das Gefühl haben, in New York oder Los Angeles unterwegs zu sein, halten Sie besser an. Sachsens Polizei stoppt Raser und Verkehrssünder jetzt nämlich mit dem amerikanischen Sondersignal „Yelp“.

Schauen Sie mal, wie es sich zukünftig anhört, wenn Sie nach 40 „kleinen Radler“ von der Polizei gestoppt werden.

(via bild.de)

SMAC eröffnet- DAS müssen Sie jetzt wissen!

Rückwärtsgewandt, zugleich zukunftsorientiert“ – wie die Chemnitzer Eingeborenen also, so sollte es sein – das Sächsische Museum für Archälogie.
Das von der Museumsdirektorin ausgegebene Motto, hat sich offenbar bereits am Eröffnungstag bezahlt gemacht: MEGA-ANSTURM. Hundertfünfzigtausend Besucher am ersten Tag. Der Mob hat Bock.

Hallo-Chemnitz erklärt die Regeln unseres schönsten Museums

Ist die Jahreskarte auf die Freibäder Bernsdorf und Gablenz übertragbar?

Nein.

Kann ich vom Fenster aus meine und die Wohnung der Enkel sehen?

Das kommt ganz drauf an.

Wird bei der Vollstreckung der „Hausordnung“ auch gebohnert?

Nein, denn die Hausordnung ist hier als eine Sammlung privatrechtlicher Vorschriften, die für die Benutzung jedweder Gebäude erlassen werden kann, verstanden.

Darf ich im Themenbereich „Frühgeschichte“ mitgebrachte Speisen verzehren?

Nein, der Verzehr mitgebrachter Speisen ist generell nicht gestattet. Im Sonderausstellungsbereich „Kost-The-Ost“ hält unser nichtwissenschaftliches Personal mit „Beffstecks“ oder „Karlsbader Schnitten“ einen kleinen Imbiss für Sie vor.

Mein Monitor ist mit einem VGA-Kabel am Computer angeschlossen. Beim „surfen“ der Website „sachsen-fernsehen.de“ zeigt er ARTEFAKTE. Sind sie am Ankauf solcher interessiert?

Bitte sehen Sie davon ab, uns Artefakte zu übersenden.

Darf mein Mann in Jeans „rein“?

Selbstverständlich. Hätten Sie´s gewusst: Troja-Entdecker Heinrich Schliemann trug bei seinen Grabungen stets eine pfiffige Denim-Jeans, stone-washed natürlich!

Darf ich „Otto, den Frühgeschichtlichen“ mit Blitz ablichten?

Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte unserer Objekte ist das Fotografieren generell nicht gestattet.
Verpassen Sie es jedoch nicht, sich für 25 „Frühzeitdollar“ (Umrechnungskurs erfragen Sie am Einlass) von uns fotografisch in Szene setzen zu lassen. Auf ihren Wunsch, schlüpfen Sie in ihrem „persönlichen Fotoroman“ in die Rolle von „Arschi“, einem grabefreudigen Archäologen.

HC-Wahlcheck o14: Volkssolidarität

Volkssolidarität!? *zusammenzuck*
Doch Figuren wie Sandro Schmalfuß nehmen dem Begriff in der Kommunalwahl den Schrecken.

„An Chemnitz interessiert“ – Understatement statt Rassenkunde! Rhombusbrille statt Eintopfsonntag!

Hallo-Chemnitz unterstützt Schmalfuß´ Kandidatur mit vier Vorschlägen für Stadtteilvarianten seiner Claims:

· Reichenhain:

an den Kultkartenspielen „Doppelkopf“ und „32, heb auf!“ interessiert

· Zentrum u. Röhrsdorf:

am Bezahlmodell „3 kaufen, 1 zahlen“ interessiert

· Kaßberg:

an Tiefkühlpizzen, außer Thunfisch (Allergie), interessiert

· Gesamter Innenstadtbereich:

an Sich-Ohne-Hose-Fotografieren interessiert

Schraube locker am Muttertag

Sie ist jeden Tag im Jahr, jede Minute am Tag und einfach jeden Augenblick für uns da – Unsere Mutti!

Sie hört zu, gibt Trost und ist für jeden Spaß zu haben.

Anlässlich des diesjährigen Muttertags haben sich Chemnitzerinnen und Chemnitzer gemeinsam mit SACHSEN FERNSEHEN und dem Gartenfachmarkt Richter bei ihren Muttis bedankt.

Eine alljährlich stattfindende Dreigeschlechtigkeits-Manifestation – Mann, Frau, „Mutti“ – das ist er, unser Muttertag.

Für diesen ärgerlichen Mist, der Mensch zu Mutter macht, die durch Verleugnung ihrer Individualitätsresiduen für die Familienbande den Anschein erweckt, „für jeden Spass zu haben“ zu sein, zeichnet sich nicht nur die Tochter, sondern seit ehedem auch die vierte Instanz, das Lokalfernsehen, verantwortlich.

Wie diese Einübungen zur ewigen Mutti ablaufen, wird in diesem Clip gezeigt.

(via sachsen-fernsehen.de)

HC-Wahlcheck o14: CDU

Hurra, Hurra, die Kommunalwahl sie ist da!

Hallo-Chemnitz begleitet Spitzenkandidaten aller Wahlkreise bei ihrer sympathischen Menschenfischerei, dokumentiert und bewertet hier, welche Figur sie dabei abgeben.

Heute unterm Brennglas: Die Top-Kandidaten der Chemnitzer Christdemokraten.

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„Boss schlägt Burberry“: Verkehrt sich dieses Ereignis, das 1984 Auslöser des britischen Bergarbeiterstreik war, 30 Jahre später in Farce oder Gegenteil? Opa Heinz vom Team Arbeitnehmer sah sich beim Maifrühschoppen mit Burberryträger Dierks jedenfalls einem echten politischen „Schwergesicht“ gegenüber.

Hallo-Chemnitz meint: Das Eins-Zu-Eins suchen! Das macht Dierks hier eindrucksvoll. Unfair aber: Dem Alten tut die Hose rutschen. 5 von 10 Patrizierpunkten.

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Wolfgang Höhnel bedankt sich bei Stadtratskandidat Schramm für die üppige Spende. 2011 war sein Insektenhotel durch das Jahrhunderthochwasser abgesoffen. Es ist das Verdienst von Leuten wie Schramm, dass insektoide Nützlinge aus ganz Deutschland – Gallmücken, Ohrwürmer oder Scheisshausfliegen – zwanzigvierzehn wieder in Höhnels Hotel einchecken können.

Hallo-Chemnitz meint: Urlaub machen muss man schon. 9 von 10 Sternen.

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Tuuut Tuuut: Alexander Dierks, Vorsitzender der Jungen Union Niederschlesien, Herr Sack, Schlafwagenschaffner bei der Chemnitzer Kindereisenbahn, und „Klaus“, das Arbeitgeberverbandmaskottchen, bekennen sich im Wahlkampf zu ihrer Ménage-à-trois.

Hallo-Chemnitz meint: 7 Fässer Wein können an der Bahnsteigkante gefährlich sein. Das mit dem Dreier finden wir dagegen stark. 10-7+3 Punkte.
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Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse: MdL Frank Heinreich und Alexander Dierks (links, mit lustiger Eddie-Murphy-Brille) holen Parteifreund und Spätaussiedler Adolf Braun aus Deutsch-Wehrwolf-Stadt, dem heutigen Nemec-Wegnehmenskłi, ab. Ihr gemeinsames Ziel: Der große Karnevalsumzug in Chemnitz Klaffenbach. Ahuuuuuuu.

Hallo-Chemnitz meint: Dank Adolf Braun größtmöglicher Ostbezug (bis nach Kasachstan rein), contra: das mit der Brille ist rassistisch.
In Absprache mit Braun werden 9 von 10 Benesch-Dekrete zurückgenommen. Am Ende macht das dann leider aber nur ein Vertriebendenkmal aus Katzengold im Conti-Loch und magere zwei Prozent im Wahlkreis 6.

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Spritzen für ein sicheres und sauberes Chemnitz – Penner aus den Schächten kärchern!

Hallo-Chemnitz meint: Solider Claim. Starke Abzüge gibt´s für das unerlaubte Mitschleifen der Bundeswehrlatschen aus dem Grundwehrdienst. Schade, Herr Heinrich. 1 von 10.