Archiv für Februar 2014

In eigener Sache: Hallo-Chemnitz prellt versehentlich Katzenopa

Am Montag hatte Hallo-Chemnitz in einer Internetkommentarspalte (gesehen von 21, gemocht von 5) gemeldet, der Chemnitzer Basketballklub „ChemCats“ habe seinen Trainer mit sofortiger Wirkung vom Anmaunzen und Prellen-Beaufsichtigen suspendiert. Als Grund wurde dereinst genannt, der Vereinsvorstand habe geahndet, dass der 34 Jahre alte Katzenopa im Rahmen der „Biernominierung“ einem „deutschen arschlosen Freund“ gedankt hat.

Ein Screening des lokalen Blätterwaldes brachte uns drauf: Wir haben einen Fehler gemacht.
Zur eigentlichen Ursache des Rauswurfs erklären wir daher im Rekurs auf unsere Onlineausgabe (sachsenfernsehen.de) heute: „ChemCats-Trainer holte Freundin in die Mannschaft – Rauswurf!

Hallo-Chemnitz stellt richtig, dass es tatsächlich (und ausgerechnet) das Baggern war, das dem Trainer den Job kostete.

Zapfenstreich nach Bier-Wirbel: Warum beim CFC jetzt alle gehen müssen

Der vorzeitig abgesoffene Chemnitzer FC (HC berichtete) kommt einfach nicht zur Ruhe.

Chemnitz. Fußball-Drittligist Chemnitzer FC hat U19-Nationalspieler Christian Mauersberger aus disziplinarischen Gründen auf unbestimmte Zeit aus seinem Kader gestrichen. Das entschied der Vereinsvorstand am Sonntag. Damit ahndete das Gremium, dass der 18 Jahre alte Mittelfeldspieler bei Facebookim Rahmen der „Biernominierung“ einem „deutschen arischen Freund“ gedankt hat.

Suspendierung nach Bier-Wirbel nur Retourbierdusche?

Wie jetzt bekannt wurde, hat der geschasste Mauersberger bereits im Spätsommer letztens Jahres seine „deutschen arischen Freunde“, CFC-Sportchef Emmerich, Spielertrainer Schädlich und Vereinschef Hänel im Rahmen einer ersten „Biernominierung“ unter Druck gesetzt. Damals wollte jedoch nur Schädlich kippen – wurde daraufhin von der Mannschaft gestürzt.
Die Herren Vorstand nippten kurz, kamen der Nominierung scheinbar nach. Nicht nur eigentlich ein klarer Regelbruch!

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Die CFC-Entscheidungsträger beim großen Biernominierungs-Schwindel

Hallo-Chemnitz fordert daher: Freiheit für „Mau“ („als bekennender Christ distanziere ich mich eindeutig von jeglichem extremistischen und rassistischen Gedankengut“) und „Alkohol-Sturz“-Kegel („ich hab´ Scheiße gebaut“) sowie eine konsequente Entstalinisierung der Bier-Bolschewisten um Boss Hänel und Sportchef Emmerich!

(via freiepresse.de & sachsenfernsehen.de)

CFC-Krise: Was jetzt noch helfen tut

Ein mageres Pünktchen aus vier Ligaspielen. Null zu neun Tore. Platz 18 in der Tabelle. Und außerdem: Rassismus-Rummel; erst eine Biernominierung im Jahr 2014! Das gibts nur beim Chemnitzer Fussballtlupp.

Schwere Zeiten also für jede Pfeife, die dem einstigen Aufstiegsaspiranten qua Amt auch heute noch die Daumen halten muss.

Hallo-Chemnitz verrät, was dem CFC jetzt noch hilft:

• ein echter Schleifer wie Leuschels Vati, Felix Magath oder Stalin.
• enger zusammenrücken (no homo).
• Vorstand raus, Ball rein.
• Stadionverbot für die erste Mannschaft.
• Fusion mit Bezirksligakrösus Rapid Kappel (Abteilung Tischtennis).
• Umstellen des Spielsystems auf die Vorwahl 0-3-7-1.
• Grünes Licht für Investments eines großen Lebertran-Abfüllers aus Sachsen-Anhalt.


Alles (z.B. Jogginghose mit Frakturschrift) für den CFC!

Hurra, der Frühling* ist da**!

Frühling mit Einschränkung.

Zu Beton und Erde, die Sonne fühlt sich vor.
Im Lokalfunk brüllt´s begeistert: „Sommer hammor, norr?“
Nur Zweifler nehm´s hier noch genau.
Man liest´s doch ab im Wagen: „Zehn Grad, tatsächlich. Wow!“
Der Hut der hat zwei Ecken, zwei Beene hat die Frau.
Die geht oben ohne, der Mann geht untenrum –
allein mit kurzem Höschen.
Niemand schlägt Alarm.
Dann auf dem Weg zur Arbeit, erfriert es, das Mimöschen.
Der Zweifler hält das Recht.
Triumphierend spricht er aus zum toten Knecht:
Warm macht´s uns im Februar nur der Kabelbrand.

kabelbrand
Diese drei Gleichen irren: Statt blauem Band, nur Kabelbrand.