„Mysteriöser Knall in Chemnitz“

Mit dem Balken am rechten Rand des Symbolfotos ist Sachsen-Fernsehen versucht, sich interessant zu machen und verschleiert das Urhebertrio des „lauten Knall(s)“ wissentlich.
Weil das antiaufklärerisch ist und Hallo-Chemnitz außerdem Spaß an der Denunziation hat, stellen wir die dahinterstehenden Knallchargen nachfolgend bloß:

polarpeitsche_chemnitz

Polarpeitsche, die. Substantiv, w. Worttrennung: Po-lar-peit-sche. Bedeutung: effektheischende Wortneuschöpfung von SF; bezeichnet offenbar Wettererscheinungen, die Temperaturen unter 0 mit sich bringen, entladen sich, zur Beunruhigung der alphabetisierten Einheimischen, mitunter im „erneuten lauten Knall“

Knall Dall, erlangte als Lidmuskelkomiker Kultstatus (u.a. „Heute schütte ich mich zu“). Katapultierte sich 2004 mit seiner Biografie „Auge zu und durch“ in die Diskurse der storm chaser, derjenigen also, die sich vorsätzlich vom Blitz treffen lassen.

Beate „Biff-Bang-Pow“ Zschäpe. Den meisten Ossis noch bekannt als die, deren Wohnwagen sie auf dem Weg in den Ostseeurlaub schonmal überholt haben und natürlich als Sprengmeisterin des größten Knallereignisses, das je ein „Dönermann“ in der BRD zu Ohren bekommen hat.

(via sachsen-fernsehen.de)


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