Archiv für November 2012

Erdig: „Gunzenhauser zeigt Werke von Felixmüller“

… Erdiger: Hallo-Chemnitz zeigt Werke von Kevin Abstoß

Unter dem Titel „Kunst und Politik“ widmet das Museum Gunzenhauser dem aus Dresden stammenden Künstler Conrad Felixmüller eine große Retrospektive. Die letzte große Werkschau in Deutschland fand 1990 statt, damals mit Halle als einziger ostdeutscher Station. Außerdem wurden in der Vergangenheit hauptsächlich die sogenannten Dresdner Jahre des Künstlers vor 1933 thematisiert.

(via freie-presse.de)

Hallo-Chemnitz zeigt zeitgleich die Sonderausstellung des zum Künstlerkollektiv „Gegen alle Stadionverbote“ gehörigen Kevin Abstoß.
In der Vergangenheit wurden hauptsächlich Abstoßens sogenannte Brandisser Jahre thematisiert. Die jetztige Werkschau widmet sich der kopernikanischen Wende des Künstlers, zeigt Fotografien mit zum Teil stark autobiografischem Bezug: Abstoß, der selbstreferenzielle Zweifler.


Kevin Abstoß´Fotografie „Trauriger Ossi. Weil ihm der Handydeckel ins elterliche Bidet geklatscht ist.“

(zur Gesamtschau von Kevin Abstoß)

Liveticker vom Stadtparteitag der „Linken“


9:00Uhr Paukenschlag vorm scharfen Start. Das Gerücht, Bodo Ramelows Skôda Roomster parke vorm Tagungsgelände, macht die Runde.

9:30Uhr „Und mit dem lilanen Ding hier, liebe Genossinnen und Genossen, mit dem kommen sie und zwei ihrer Enkel kostenlos* in den Tierpark Limbach-Oberfrohna“ – Mike Melzer versucht gleich zu Beginn eine solidarische Atmo zu erzeugen …

9:31 … doch das scheitert daran, dass die Delegierten mehrheitlich bereits eine „tierisch günstige“ Abokarte besitzen: abgelehnt!

10:15 Hans Joachim Siegel hat sich, bevor er die Bütt betritt, noch schnell was angezogen. Ein Poloshirt.

10:16Uhr Fast zwei Stunden sind rum. Gleich ist Pause. Die Eine holt für die jüngeren Parteimitglieder schonmal Snickers.

10:30Uhr Endlich Mittag! Das heißt: Schlangestehen an der Chiquita-Kiste

10:30Uhr Unerwartete Probleme am Transportbehälter. Ziehen, nicht stecken!
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Rebecca kommt auch: Politisch essgestörtes Referat kocht sich nen sozial-gerechten Wolf

Hallo-Chemnitz´ Workshoptag mit dem Referat „Ökologie und Nachhaltigkeit“ an der Universität Chemnitz.

Lach doch mal: Zum „Workshop-Warm-Up“ „Permakultur“ haben Kröte und Pustel ein Kennenlernspiel aufgebracht. Dabei hat Nina zugegeben, dass sie 1999 aus Versehen eine Bifi gegessen hat. Joshua sagt, dass sie doch zur Schwester, der Bifi-Roll, hätte greifen können. Dort spart man die eigentliche Wurst aus, in dem man nur die Teigrolle um sie herum isst. Der Rest wird weggehaun. Alles lacht. Der Nachhall sucht sich seinen Weg durch die wandzeitungsbefrachteten Gänge des „Clubs der Kulturen“.

Schuhe aus: Als Strafe, von Nina aber richtig als Chance verstanden, nachhaltige Zumutungen auszuhalten, muss sie bei ihrem Earthcare-Vortrag vor einem Auditorium referieren, das mehrheitlich das Präsentieren ädriger Käsefüße für einen Zivilisationsfortschritt hält.

Wer ist wer? Nachmittag und die weichkochende Öko-Kartoffel (rechts im Bild).

Ein bisschen Paloma: „Neben dem gemeinsamen Kochen gehört natürlich auch das Abwaschen zu unseren Aufgaben“

Kein bisschen Chichi: Christian hat diese abgewohnten „Sofas“ aus der Reihenhaus-Einöde seiner Eltern ergattert. „Über die Macken legen wir Cord-Bezüge, die dann, nass von Luftfeuchte (vegane Burger) und naturtrüben Apfelsaftflecken echt übel riechen werden.“

Nicht Fisch, nicht Fleisch und trotzdem geangelt: Charlottes Jacke. Sie ist aus in der kurischen Nehrung selbstgefischtem Plastikmüll. Gemacht. Ist sie nach dem Prinzip der Taschen aus LKW-Plane. Die werden jetzt von Inhabern der Juniorprofessur getragen. Irgendwie uncool.

(via Referat Ökologie und Nachhaltigkeit)

9. November: Linksdeutsche mit Welpenfimmel gedenken verhaltensauffälligen Zirkus-Bonobos

Oink Oink Chemnitzer Tierbefreier,

ihr habt ein Problem mit Zirkusdirektoren. Denen spannt nicht nur der Frack; ihr sagt, dass sie auch Tierquäler sind. Und, weil ihr Wahnsinnige seid, außerdem, dass sie „wie Menschen sind“ und in „komplexen gesellschaftlichen Strukturen“ leben. Euch ist also auch logisch, dass das, was im Zirkus „Afrika“ unter Dressur läuft, nichts anderes sein kann, als „das, was die Nazis mit den Juden gemacht haben.“ Deshalb schmiert ihr ausgerechnet am 9.November „Tierquäler“ an die Wohnwagen der Schweine. In Freiberg habt ihr mit eurer agitatorischen Kleinstkunst bereits den Parkplatz vorm Zirkuszelt leergespielt. Bei euch heißt das „ein Zeichen setzen“, denn: statt in der Manege Samba zu tanzen, sollten Tiere „selbstbestimmt“(!) leben.
Das unterstützt Hallo-Chemnitz, weil wir mehr als eine Ahnung davon haben, was (informationell-)“selbstbestimmte Tiere“ in den 90ern mit Ossi-Kids veranstaltet haben: ihnen furzend und DM-weise das Taschengeld aus dem Port­mo­nee gezogen!

Hallo-Chemnitz wünscht für die kommenden „Protest-Aktionen“ eine heitere Mistgabeljagd durch die unmenschlichen Tierunterkünfte.

No Bonobosan!

(via mdr.de& sachsen-fernsehen.de & facebook.com)