„Jagd auf die Venus“ oder „Das unerträgliche Augenzwinkern Chemnitzer Sozialwissenschaftler“

Jagd auf die Venus“ titititelüüüüte gestern die geltungssüchtige Forscherschar Chemnitzer Soziologen auf deren Homepage. Und wir schon so voll verwundert: Nanu! Schon wieder was mit Sex? Stattdessen aber anästhesieren die wo Bildungsvorsprung haben, die anderen, orientierungslos im Off herumklickenden Prekäro-Alumni mit drögem Gefasel vom VENUSDURCHLAUF. Also doch nur: Scheissplaneten! Und was hat das eigentlich mit Soziologie zu tun: Ganz schön viel. Denn mit dem Nachsatz, dass „der vorletzte Transit vor rund 250 Jahren der Auslöser für eine für die damalige Zeit unvorstellbaren Kooperation der Wissenschaften war“, konnte mit wenig Aufwand und an prominenter Stelle, unter Beweis gestellt werden, dass man sich selbst hat universal erleuchten lassen, kein Fachidiot ist, der sich emsig wie mühselig seinen soziologischen Begriffsapparat antrainiert aber sonst nicht bis Drei zählen kann.
Es bleibt nur zu hoffen, dass die meisten Studenten, statt ihr Bett um 5 Uhr im Dienste des deutschen Wissenschaftsbetriebs zu verlassen, schön ausgeschlafen haben.


Die schaumgeborene Venus: im Transit kalkweißes Werkstück Chemnitzer Sozialmechaniker

Gute Nacht wünscht,

Hallo-Chemnitz

(via tu-chemnitz.de)


4 Antworten auf „„Jagd auf die Venus“ oder „Das unerträgliche Augenzwinkern Chemnitzer Sozialwissenschaftler““


  1. 1 strolchi 06. Juni 2012 um 22:33 Uhr

    Gibts schon Probleme bei Loisens?
    „Eheleute denken am seltensten an Trennung. Zu viele Hemmschwellen müssen überwunden werden“, sagt Nadia Lois. Sex werde nebensächlich. Die Expertin: „Es lohnt sich auch, hinzusetzen und über Probleme zu reden.“

  2. 2 Administrator 07. Juni 2012 um 13:21 Uhr

    der stein an der naturkette steht übringens für „Paare, die in getrennten Haushalten leben“

  3. 3 agreement 22. Juni 2012 um 15:53 Uhr

    Aber kann es denn schön sein, seine Partnerin zu umarmen und nicht zu wissen, mit wem sie kurz vorher geschlafen hat?

  4. 4 Administrator 22. Juni 2012 um 19:18 Uhr

    wir wissen´s nicht

    freundlich,
    hallo-chemnitz

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