Archiv für Mai 2012

Dadidideldumm, der Sexgangster zieht um

Zu langsam waren Stadtteilmob und lokale Neonazisszene, denn als das Signal zum Losschlagen gegen den „Sex-Gangster“ von Bild.de ertönte, war der schon wieder weg, lies sich sogar von der Polizei abholen. Folgt nun die Rückkehr nach Insel oder ins Lattenheim sogar? Wir wissen es nicht. Dokumentiert wird aber, dass das asoziale Kleinbürgertum gesiegt hat. Übrigens: Der Chemnitzer Stadtrat erlaubt Lynchen jetzt an vier öffentlichen Plätzen .


(via bild.de & sachsenfernsehen.de)

Hier kriechts dem Bürger aus dem Schoß: „Spitznamen für bemalten Schornstein gesucht!“

Wie soll er künftig heißen? Die Morgenpost sucht einen Spitznamen für den nach einem Entwurf des Künstlers Daniel Buren bemalten Riesen-Schornstein: Wie wär’s mit Bunter Karl, Furthumo 302, Chemlot, Further Bunte oder Streifen-Finger? Das sind nur einige der kreativen Vorschläge der Morgenpost-Leser für die immer bunter werdende Riesen-Esse.

Nachfolgende Vorschläge dürfen „per Mail (mopo.cmp@dd-v.de), per Post (Morgenpost Chemnitz, Rosenhof 11, 09111 Chemnitz)“ oder am Telefon (0371/690663300) an die Morgenpost übermittelt werden:

Svennis Sackpfeife
Bönhardts Bester
Sexgangsters Steiger
Runkels Roter
Ronnys Runkel
Ballacks Bimbam
Brehms Pumpenschwengel
Szymenderskis Schleckstängel

(via sz-online.de)

Der Katzendreckgestanksminister informiert: „Ofenfeuerung wohl eine Ursache“

Experten kommen bei der Suche nach den Ursachen des sogenannten Katzendreckgestanks im Erzgebirge voran. Die Geruchsbelastungen stammten nicht von einzelnen Quellen in Nordböhmen, erklärte Umweltminister Frank Kupfer am Freitag in Dresden. Vielmehr gingen Experten davon aus, dass neben Abgasen aus Industrieanlagen auch Hausbrand dafür verantwortlich sei. Das hätten Messungen ergeben, die erstmals auch mit einem Spezialflugzeug durchgeführt wurden.

(via radiochemnitz.de)

Auf die Fresse!

Vor Tagen berichtete Hallo-Chemnitz wie der frühvergreiste Richard Flemming (16) nem Obdachlosen die Psychatrie einbrachte (klick!). Am dem Tag nun, an dem Männerbanden traditionell zivilcouragiert gegen alles „Asoziale“ vorgehen, sendet Radio-Chemnitz ein Interview mit dem angehenden Getränkemarktleiter.

Beliebte Gesten des akademischen Nachwuchses

pottbeckers

Dr. Jörg Pottbeckers. Geboren in Leverkusen. Mit Lackschuh und Muskelshirt. Am Grab von Kafka Franz. Nachdenklich starrend. Auf illiterate Feuerwanzen. Paaren die sich etwa?

(via tu-chemnitz.de)

Neubeginn nach Relegationspatzer und Schornsteinschmach: CFC präsentiert namhaften Neuzugang

beate_zschäpe_nackt_chemnitz
Aufstieg verpatzt und vom franzosenfrechen Künstler den Schornstein ausgerechnet lila angemalert bekommen: Chemnitz ist blamiert und die „Fußballfans sind empört“. Ronny Licht „von den CFC-Ultras“, der vor den Schmierfinken der Morgenpost glaubhaft machen konnte, dass er nicht Mitte 40, sondern erst so alt wie Pavel Dobry ist, in der Rolle des gesetzten Ostzonenhools: Die Farbgebung des Schornsteins sei eine „Provokation für einen eingefleischten CFC-Fan. Leider hat man keinen Einfluss darauf.“
Jajaja, Nenene.
Stimmungsaufheiternd dürfte sich dagegen die zweite Neuverpflichtung des CFC für die neue Saison auswirken. Neben Mike Kegel wechselt nun auch „Omakind“ Zschäpe (37, vorherige Stationen: u.a. Dönerbude, Ostsee, Zwickau) zum „geilsten Tlupp dor Welt“. Ob der Sturmführer bereits im Testspiel gegen Limbach-Oberfrohna oder erst zum Pokalknüller gegen Hohenstein-Ernsthal einsitzen wird, entscheiden die Verantwortlichen unter der Woche.

(via bild.de & sz-online.de)

Greisenhafter Mittelschüler bringt elenden Obdachlosen in wohnhaft

Rettung in letzter Sekunde: Ein Mann (35) verprügelte am Abend in der Hofer Straße die Rentnerin Brigitta Rüger (70). Die alte Dame hätte sterben können, doch Richard Flemming (16) fasste sich ein großes Herz, vertrieb den Schläger.

Chemnitz. Oma Rüger kam mit den Freundinnen Luise Lorenz (86) und Ruth Ludwig (80) von einer Fahrt nach Karlsbad zurück, wollte nach Hause. „Plötzlich kam ein Typ, brüllte mich an ,Halt Dein Maul!‘ und schlug auf mich ein.“ Der Täter war wie von Sinnen. Als die Seniorin hilflos am Boden lag, trat er noch brutal auf sie ein, brach ihr zwei Rippen. „Er hätte mich töten können“, sagt Oma Rüger. Doch ihr Retter nahte rechtzeitig.

Er heißt fast wie der Erfinder von James Bond, Ian Fleming. Richard Flemming fuhr mit seiner Mutter Jacqueline (41) gerade vorbei, sah den Schläger. „Halt an!“, rief er. Bevor das Auto stand, sprang der Mittelschüler schon raus, packte den Wüterich am Genick, bis er von der Frau abließ und flüchtete.

Mit der Polizei suchte Richard danach die Gegend ab, fand den Schläger (1,32 Promille) am ObdachlosenheimFestnahme, dann Psychiatrie.

Mutter Flemming ist stolz auf ihren Sohn: „So viel Mut hätte ich ihm nie zugetraut.“ Doch der Sohn – er lernt ab Sommer Verkäufer bei Metro – wehrte ab: „Ich wollte nur der Dame helfen.“ Brigitta Rüger dankte gerührt: „Richard, Sie sind mein Held!“ (bri)

(via sz-online.de & freiepresse.de)

„Hier unten, beim Penny, hat sich der obdachlose Schläger („Halt Dein Maul!“, 35) bei mir („Wenn der lila Flieder wieder blüht“, 16) ne saftig blutende Nase geholt.“



Oma so lieb, Oma so nett: Richard „Halt an!“ Flemming genießt sichtlich den Griff in Britta Rügers (Opfer, 75) Pfefferminzbonbonsammelsurium.