Archiv für März 2012

„Sexgangster in Geyer“

Fünf Mädchen im Alter von 11 bis 13 Jahren hielten sich am Samstagabend im Vorraum des Umkleidebereiches des Freizeitbades Greifensteine an der Badstraße auf.
Ein unbekannter Mann zeigte sich ihnen plötzlich mit entblößtem Geschlechtsteil, an dem er manipulierte. […]

Der Freie-Presse-Fotograf Wolfgang Thieme war, in der Absicht effektreich zurückmanipulieren zu wollen, schnell vor Ort. Dazu kam es jedoch nicht. Denn: Der „Sexstrolch“ (Radio-Chemnitz) stellte sich bereitwillig vor die Linse und „präsentierte seinen Blauen Wiener ohne Ohren“.


Uwe Kunstmann präsentiert seinen Blauen Wiener ohne Ohren.

(via sachsen-fernsehen.de & freiepresse.de)

Och Mann: Kameramann tritt Til Schweiger tot

„Schauspieler Til Schweiger bekommt in den nächsten Tagen Post aus Limbach-Oberfrohna.“ So frohlockten die Schmierer der Freien-Presse heute Vormittag voll von Verheisung. Gerade so wie ein Kind gegenüber seiner Eltern, das mit hochgestellter Nase ankündigt, das Meerschweinchengehege jetzt einmal in der Woche sauber machen zu wollen.
Schon bald würde „der Tierpark Limbach-Oberfrohna mit einer tierischen Attraktion auf(warten): einem Häschen, das ohne Ohren zur Welt kam.“ Der Kinderschänder-Jäger und Produzent der deutschen Klamotte „Keinohrhasen“, Til Schweiger, sollte die Patenschaft für den echt sehr niedlichen Behindi übernehmen. Für Limbach Oberfrohna, dem üblsten aller Nazinester im Osten, in dem Anders-Aussehende turnusmäßig von den Eingeborenen brutalst zusammengeschlagen werden, prophezeite die Freie-Presse in den „kommenden Wochen einen Besucheransturm“. Und anders als den pickeligen Punkers aus der Sekundarstufe 2 würde „Eins jetzt aber jetzt schon feststehen: Niemals wird man diesem kleinen Kerl eins hinter die Löffel geben können.“
Doch „Dieser Traum ist am Mittwoch jäh zerplatzt. Beim ersten Fernsehtermin des Limbach-Oberfrohnaer Keinohrkaninchens trat ein Kameramann auf das winzige Tier und verletzte es tödlich.“

Hallo-Chemnitz schlägt OB „Welche Nazis“-Rickauer (CDU) und dem Zoodirektor Tierlieb vor, an ihrem Plan der Patenschaft festzuhalten und präsentiert im Folgenden ein ohnehin geeigneteres Patenkind:

Pierre-Pascal Dick sein Buggy abgefackelt

Chemnitz. Auf dem Sonnenberg geht die Angst vor einem Feuerteufel um. Nachts zündete er im Hausflur der Markusstraße 8 zwei Kinderwagen an. Nadine Kuhn (25): „Meine Kinder litten durch das Feuer Todesangst. Sie schrien wie am Spieß!“
Lodert in dem Haus ein Konflikt um kleine Kinder? „Hier wohnt ein Kinderhasser, der schon gedroht hatte, uns abzufackeln“, behauptet Nadine Kuhn. Auch die Kutsche von Dominic-Ronny Kuhn (15 Monate) und der Buggy von Pierre-Pascal Dick (2) fackelten bis aufs Stahlskelett ab. Mutti Yvonne Dick (32) bemerkte das Unheil als Erste: „Es stank. Als ich aus der Wohnungstür schaute, war alles voll mit Qualm.“

(via sz-online.de)

Hallo-Chemnitz setzt Zeichen in Chemnitz Adelsberg

Chemnitz: Adelsberger setzen nach Einbruchsserie auf Selbstschutz
Einwohner fühlen sich von Polizei in Stich gelassen – Sicherheitsdienst soll Streife fahren

Mehrfach waren Diebe in den vergangenen Wochen und Monaten in Einfamilienhäuser in Adelsberg eingebrochen. Am 29. Februar registrierte die Polizei binnen einer Stunde drei Fälle. Nun reicht es den Bewohnern. „Die meisten von uns haben viele Jahre lang hart gearbeitet. Um unser Hab und Gut zu schützen, können wir uns nicht mehr auf die Obrigkeit verlassen“, sagt Gunter Hüttner. […] . Die Veranstaltung „Augen auf Adelsberg“ stieß auf eine überwältigende Resonanz: Statt der erwarteten 20 bis 30 Besucher kamen etwa 150, weshalb kurzfristig in die angrenzende Sporthalle ausgewichen wurde.

In der etwa anderthalbstündigen Debatte ging es vorrangig um Möglichkeiten des Selbstschutzes. Ab sofort wird ein Sicherheitsdienst fünf bis sechs Mal am Tag Streife fahren. „Wenn wir dabei etwas Auffälliges beobachten, leiten wir dies direkt an die Polizei weiter“, erklärte Lutz Galonska, Geschäftsführer des Unternehmens. […] Das Engagement entspringe einem, so Galonska, „Verantwortungsgefühl für den Stadtteil“.
[…] „Wir müssen zu alten Tugenden zurückkehren“, sagte Marion Braun aus der Turgenjewstraße. Sie schlug vor, sogenannte Straßenbeauftragte zu schaffen und bot sich dafür gleich selbst an. Joachim Meinert, Anwohner der Reinhard-Uhlig-Straße, mahnte ebenfalls an, gegenseitig besser aufeinander aufzupassen. […]
Dass beim Wunsch nach mehr Sicherheit ortsfremde Personen unter Generalverdacht gestellt und diesen pauschal üble Absichten unterstellt werden könnten, befürchtete bei der Diskussion indes niemand. Ganz im Gegenteil: „Wer unbekannt ist, muss damit rechnen, auf der Straße angesprochen zu werden“, sagte Gunter Hüttner.

(via freiepresse.de)

Mit einem Spaziergang, bei dem die Hallo-Chemnitz-Redaktion sehr sehr sehr „damit rechnet, dass sie angesprochen werden“, findet am Samstag eine freundliche Handreichung der ewig „ortsfremde(n) Personen“ in Adelsberg statt. Ziel ist es, den Adelsberger Plebs bei Selbstermächtigung und Rügebrauch tatkräftig zu unterstützen. Der bildungsbürgerliche Schlägertrupp trifft sich 21 Uhr dort, wo er vor zwei Jahren wirklich mal ne Katze gerettet hat und die Brauns seit vier Wochen satt Panik schieben: Turgenjewstraße 1.

Die Barbarei des flachen Landes (durch die Brille der Verursacher)

Halli, Hallo! Hallo Chemnitz hat den Ozean von Demenz abgefischt, heißt: die gesammelten Schlagzeilen vom neunten Wochenende des Jahres 2012 aus der sächsischen Provinz kopiert und hier eingefügt.

Limbach-Oberfrohna: Bienenwagen aufgebrochen

Königsfeld: Kirche und Trauerhalle mit SS-Runen beschmiert

Freiberg: Tierparkmaskottchen starb an Herzversagen

Leubsdorf: Trio randaliert am Bahnhof

Reißig: Langfinger plündern Trabi

Hirschfeld: Einnahmen von Schülerzeitungs-Verkauf gestohlen

Freiberg: Schadstoffmobil ist unterwegs

Lichtenstein: Bierausschank im Neuen Rathaus

Bagger fährt gegen Oberklasse-Audi

Plauen: Firma im Fernsehen

Wüstenbrand: Schrank weg, Bargeld weg

Hohenstein-Ernstthal: 14-Jährige schmieren Hakenkreuze

Annaberg-Buchholz: Frau grölt verfassungswidrige Parolen

Oelsnitz: Nur „zwei Bierchen“ und doch 2,62 Promille

(via freiepresse.de)

Udo kommt: Zärtlicher Chaot sorgt für Kopfschmerzen bei groben Bürokraten

Schlagerstar Udo Jürgens ( „Zärtlicher Chaot“, „Geradeaus!“, „Einfach Ich“) kommt! Und das beschäftigt nicht nur die vergreiste Restbevölkerung, sondern auch deren Abwicklungsdirektionen: „Stadtverwaltung und Messegesellschaft wollen nach dem Konzert eine Staufreie An- und Abfahrt sichern.“ Das gelang bei „vergangenen Großveranstaltungen“ so schlecht, dass die Illiteraten von Sachsen-Fernsehen halb geil, halb von den Bullen abgeschrieben, vermelden „mussten“: Polo kracht gegen Baum, Laster in Wartehäuschen, BMW in Böschung, Golf gegen Friedhofsmauer, Van in LKW, Transporter in Straßenbahn und Rettungswagen in Mülltonnen (HC berichtete). Um ein neuerliches Aufeinanderbumsen khakifarbener Kia zu verhindern, spielt die dienstleistungsorientierte Freie-Presse den Handlanger der Verwaltung. Eine, wie sooft ungewollt lachhafte Angelegenheit. In einem 6-Punkte-Plan gibt „Redakteur“ „Michael Müller“ Auskunft darüber, dass etwa die Ampeln „in einem speziellen Veranstaltungsmodus“ geschalten sein werden. Grün- und Rotphasen wechseln sich an diesem Abend demnach analog zur BPM-Rate des Jürgens´ Hits „Gaby wartet im Park“ ab. Dagegen würde „eine manuelle Schaltung nach Einschätzung der Verkehrsbehörde den Verkehrsfluss nicht verbessern“.

Ampelanlage an der Messe Chemnitz: Nach dem Konzert von U. Jürgens im speziellen Veranstaltungsmodus

(via freiepresse.de)