City-Image aufpolieren: Lasst Steine sprechen!

Der Steinerne Wald in Chemnitz könnte vielleicht schon bald zum „Weltnaturerbe der UNESCO“ ernannt werden. Die Stadt hat sich für den Titel beworben, bei dem die Bewerbungsfrist heute abläuft.

(via sachsen-fernsehen.de & mdr.de)

Der verbotene Blick in die Bewerbungsmappe offenbart in der Tat Vorzeigbares: Mit der eindrucksvoll versteinerten Einkeimblättrigen (Bildmitte), die bereits 2011 zum Fossil des Jahres gekürt wurde, legen die Chemnitzer Bewerber ein richtiges Pfund vor.

Über 200 Milliarden Jahre alt: Die krautige Einkeimblättrige (gehoben in Chemnitz Hilbersdorf)

Der Wettbewerb dürfte dennoch hart umkämpft sein, zählen doch neben der der Region „Sächsich Böhmischen Schweiz“ (Motto der Bewerbung „Rassismus, Neonazi-Terror und Touristenidylle verbinden!“) auch die“Leipziger Notenspur“ (MdB: „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Wagner war vielleicht Antisemit, Mahler aber nicht :p“ ) sowie das „Topasgebiet Schneckenstein“ (MdB: „Er wird bewacht und kann nur zu bestimmten Tageszeiten bestiegen werden“) zu den Anwärtern auf den Titel „Weltkulturerbe“. Allein das „Umgebindeland“ (MdB: „Bodenständigkeit, Besitzerstolz und Gastfreundschaft“) stellt sich durch die obszöne Aufmachung ihrer Bewerbung selbst ins Abseits.

Gar nicht Irgendwie: Das Deckblatt der Initiativbewerbung „Umgebindeland“


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