Tasten Sie mal: Frankensteins Monster oder Chefin der Arbeitsagentur


„Die Arbeitsagentur Chemnitz lädt am Dienstag kommender Woche zu einem „Dialog im Dunkeln“ ein. Dahinter verbirgt sich eine Veranstaltung im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Mensch oder tierköpfiges Mischwesen“. Teilnehmer müssen dabei im stockdunklen Heizungskeller Teile der Geschichte der Monstrositäten, sprich Fabelwesen von schrecklichen Amtsangestellten unterscheiden. Das Tasten ist dabei nur Hüftaufwärts gestattet und stellt so für Hartz4-Betrügerschar eine ziemlich knifflige Herausforderung dar.

(via sachsen-fernsehen.de)


3 Antworten auf „Tasten Sie mal: Frankensteins Monster oder Chefin der Arbeitsagentur“


  1. 1 robert "heiß" greifert 09. Dezember 2011 um 0:51 Uhr

    Leider (wirklich!) ist dies wohl ein Vorurteil, dass Arbeitslose gern und leidenschaftlich „untenrum“ rumfummeln, und deshalb bei dieser Veranstaltung – da nichts unter der Gürtellinie gestattet sein soll – angeblich enttäuscht werden (laut Hallo Chemnitz). Ein Blick in die Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ könnte beweisen, dass Erwerbslosigkeit zumindest für viele eher Lusthemmend wirkt und bis zur Apathie reicht:
    http://agso.uni-graz.at/marienthal/studie/00.htm

    Das ist natürlich schade und manchmal sogar tragisch, wenn es einem so dabei ergehen muss. Da hilft dann wohl nur noch Autosuggestion, um den depressiven Zustand nicht noch weiter zu verschlimmern. Oder: Man begreift wirklich endlich einmal, dass man am Ende der Arbeitsgesellschaft angekommen ist und der Staat einem (nur noch!) aus ordnungspolitischen Prinzipien in Arbeit bringen will. Arbeit macht heute aber auch nicht mehr heiß.
    Ein radiophoner Sex-Testlauf findet sich hier (nicht lachen!):
    http://www.ubu.com/sound/muehl.html

  2. 2 angelo vier 09. Dezember 2011 um 11:44 Uhr

    sehr lustig greifert

  3. 3 greifert die sau 09. Dezember 2011 um 20:17 Uhr

    Das war natürlich nicht so ernst gemeint mit Otto Muehls Psychomotorik und dessen Free Jazz/Poetry. Etwaige Nebenwirkungen könnten sich einstellen, weil das sowie gestörte Zeitgefühl des Erwerbslosen dadurch möglicherweise noch weiter aus dem Tritt kommt und zu sexuellem Strolchtum verführen kann.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang übrigens, dass seit 2004 Verhütungsmittel nicht mehr im Regelsatz für über 20jährige Hartz IV-Empfänger auftauchen, u.a. deshalb, weil „die Verbrauchsausgaben von RentnerInnen eine wesentliche Grundlage für die Regelsatzfestsetzung sind“ (http://www.tacheles-sozialhilfe.de/literatur/Leitfaden.html). Einige Länder und Kommunen springen dafür ein – damit nicht noch mehr Strolche auf die Welt gelangen. Volldeppen, die.

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