Archiv für Oktober 2011

Sind die Lichter (in der Schreibwerkstatt der Freiwilligen Feuerwehr) angezündet

Schwerer Crash auf B95

Bei einem Verkehrsunfall auf der B 95 – Kreuzung Mc Donalds wurden laut Aussage von Peter Schlosser, Einsatzleiter der FFW Annaberg zwei Personen verletzt.

Aus noch ungeklärter Ursache stießen im Kreuzungsbereich ein Proton und Alfa Romeo frontal zusammen. Beide PKW´s schleuderte es anschließend gegen einen Ampelbordstein. „Mit insgesamt 7 Kameraden sicherten wir die Unfallstelle ab und nahmen die ausgelaufenen Betriebsmittel auf. Mit dem Spreizer mussten wir uns bei dem Alfa Romeo Zugang in den Motorbereich schaffen. Die Batterie musste bei beiden Fahrzeugen abgeklemmt werden, “ so Peter Schlosser.

Durch Zufall war zum Unfallzeitpunkt Ersthelfer Manuel Gärtner mit einem Fahrzeug der FFW Neundorf vor Ort, da er mit dem Neundorfer Einsatzfahrzeug bei der Aral tanken war. Er konnte daher die Unfallstelle grob absichern und zusammen mit einem Rettungssanitäter Erste Hilfe leisten.

Foto & Info: Bernd März

(via sachsen-fernsehen.de, die nun wirklich alles von Privatpersonen Eingesendete „drucken“, was sich im Spannungsfeld von idiotischer Ereignisdichtung und unverständlicher Betriebsanleitung bewegt)

Mal was Anderes: Südafrikaner neuer TU-Rektor


Löst den bisherigen Rektor Klaus-Jürgen Matthes (Schweisserpass 1974) an der Technischen Universität Chemnitz ab: Südafrikaner Arnold van Zyl.

(via sachsen-fernsehen.de)

„Liebe deine Heimat, denn sie ist es wert“

Erst gehörst du deinem Gotte,
Ihm zunächst der Heimaterde.
Dann dem Honni, der Sirene,
Mopedrennen und Pogrom.
Wende, orr Menschwerbleede,
mit jeder Faser Sachsenkind,
Bist du deinem Volke pflichtig!

Börnichen: Schlamm im Hirn ist Pflicht

Tausende Fans verfolgen Endurolauf „Rund um Zschopau“
Der Klassiker hat auch nach Jahren nichts von seinem Ruf eingebüßt
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Tino Steger war an vielen Punkten des 85 Kilometer langen Kurses: „Am besten gefällt mir das Schlammloch in Börnichen. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn die internationale Spitze hier ist“sagte der Chemnitzer. An jenem Schlammloch, das seit Jahren zu den Publikumsmagneten zählt, drängten sich auch Eltern mit ihren Sprösslingen durch die Menge. Wie etwa Jens Gerstenberger mit seiner zweijährigen Charlotte. „Die Strecke führt bei mir in Unterwaldkirchen direkt am Haus vorbei. Ich bin mit der Veranstaltung groß geworden. Und jetzt nehme ich meine Tochter mit“, sagte der 43-Jährige, der Charlotte auf dem Arm vor umherfliegenden Schlammbatzen behütete.
[…]
Schon am Freitagabend war Jana Schmiedel aus dem westsächsischen Werdau mit roter Nasenspitze im Altwerk von MZ beim Prolog. „Was sollte ich machen. Meine Männer, also Mann und Sohn, haben entschieden, dass wir nach Zschopau fahren. Das ist schon mal was anderes. Wenn es nur nicht so kalt wäre“, sagte die 42-Jährige, die sich nicht unbedingt als Motorsport-Fan bezeichnet.

Schon zeitig waren die Geschwister Claudia (27) und André Heinze (23) aus Zeulenroda (Thüringen) angereist. „Ein Bekannter von uns ist hier früher mitgefahren. Diesmal drücken wir Dennis Schröter ganz fest die Daumen. Wir kommen seit der Weltmeisterschaft 2004 jedes Jahr nach Zschopau. Das ist einfach Pflicht“, so der Fahrzeugbaustudent. Im wahrsten Sinne des Wortes Pflicht ist der Wettkampf für Hans-Werner Müller. Mit seinem Team sorgt der Wolfenbütteler für die Zeitnahme und dafür, dass die Entscheidung live im Internet verfolgt werden kann. Ein Wermutstropfen für den 50-Jährigen und seine Mitstreiter: Am Freitag ist aus einem ihrer Autos, das auf dem MZ-Gelände abgestellt war, unter anderem ein Notebook gestohlen worden.

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Braun Girl in The Ring Schalalala: Jens Gerstenberger aus Waldkirchen und sein zweijähriges Töchterchen Charlotte am Schlammloch in Börnichen.

Am Gymmi: Frohlocken wegen neuem Stadion

Männliches Geschlechtsteil ziert Sportplatz

Zwischen Montag und Dienstag, 9 Uhr drangen Unbekannte gewaltsam in die Turnhalle des Gymnasiums in der Schulstraße ein.

Zu ihrem Diebesgut gehören unter anderem eine Flasche Bauschaum, Bauschaumreiniger, ein Teppichmesser, ein Verbandskasten, eine Jeans und ein Sweatshirt. Im Anschluss sind mit dem Bauschaum auf dem angrenzenden Tartansportplatz ein männliches Geschlechtsteil und das Wort „Bong“ gesprüht und die entwendeten Kleidungsstücke angezündet worden. Es entstand ein Gesamtschaden von 5.000 Euro.

(via sachsen-fernsehen.de)

Leider nur en miniature: Bastionen erzgebirgischen Kleinbürgertums verwüstet

Unbekannte verwüsten Klein-Erzgebirge in Oederan

Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zum Sonnabend auf dem Gelände des Miniaturparks „Klein-Erzgebirge“ in Oederan randaliert. Sie beschädigten die Gleisanlage um die Miniatur „Schloss Wolkenstein“ und warfen eine Dampflok (Maßstab 1:32) um. Des Weiteren wurden der „Wasserturm Bräunsdorf“ und das „Daetz-Zentrum Lichtenstein“ beschädigt.

Die „Burg Kriebstein“ wurde umgeworfen und zerlegt, die Miniatur „Katzenmühle“ in den Teich der Anlage geworfen.

Nach der Tatortarbeit der Chemnitzer Kripo haben Vereinsmitglieder die Miniaturen zunächst provisorisch wieder aufgestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Gemeinschädlicher Sachbeschädigung.


Svenni und dor Mengel (v.l.n.r) bearbeiten gemeinschändlich die liebevoll zusammengeklebte Miniatur „Katzenmühle“.

(via Freie Presse)

„Oberschöna: Gremium stimmt Kauf von Multicar zu“

Paukenschlag am Tag der deutschen Einheit in Oberschöna!

Die Gemeinde Oberschöna erwirbt von der Firma Uhlig-Kfz in Flöha einen gebrauchten Multicar „Fumo Carrier“ (italienisch u. spanisch „fumar“, zu deutsch: Zigaretten-Ladungsträger, sprich: Schmugglerkarre, Anmerkung HC). Damit sind Anschaffungskosten von mehr als 50.000 DM Euro verbunden. Die Gemeinderäte haben auf ihrer jüngsten Sitzung dem Vorhaben zugestimmt. Laut Gemeindeverwaltung soll das Nutzfahrzeug vor allem in den Ortsteilen Kleinschirma, Wegefarth und Oberschöna zum Einsatz kommen.

Weiterhin sind jedoch auch Fahrten in das 30 Kilometer entfernte „Tscheschenmarkt“ geplant, um dort den „Rauchenden Roland“ mit unglaublich vielen unversteuerten Zigaretten zu beladen.
(via Freie Presse)

Eltern aufgepasst: „Polizei sucht nach Sechsjährigen“

Laut Sachsen-Fernsehen nehmen sich Eltern, deren Zöglinge der Kohorte von 2005 angehören, besser in Acht, denn: „Die Polizei sucht nach Sechsjährigen“. Risikogruppen sind Mütter und Väter, die dem Unterhaltungsmilieu angehören. Die also durch den Besuch von regionalen Stadtfesten aktiviert werden und deren aufgetragene Brillen zum Teint ihres Cityflitzers passen. Sollten sie also dazu neigen, nach dem vierten Bier vor der Langosbude die Reihenfolgeaufordnung der Vornamen ihrer Kinder aus dem Blick zu verlieren und auf der Rückfahrt statt Elias-Leuschel den neonplüschigen Trostpreis der Tombola auf dem Kindersitz anzuschnallen, dann ist Vorsicht geboten.

(Meldung und Foto via sachsen-fernsehen.de)