Archiv für September 2011

Hallo Chemnitz gratuliert Kraftklub zum 8. Platz beim Musikwettbewerb


Mit ihrem Titel „Ich will nicht nach Berlin (euch aber wegen dieser geistlosen Verhohnepieplung vor dem Kadi sehn)“ räumten die Bernsdorfer von „Kraftschlag“ bei Stefan Raabs Musikwettbewerb der jungen deutschen Förderalisten den 8. Platz ab. Wir gratulieren!

„Stadträte zeigen sich geschockt über Zustand des CFC-Stadions“

Stadträte zeigen sich geschockt über Zustand des CFC-Stadions

Zwei Wochen vor der Stadtratsentscheidung zum neuen CFC-Stadion sind die Fraktionen noch immer tief gespalten. Um die Abgeordneten von der Dringlichkeit eines Neubaus zu überzeugen, hat der Verein inzwischen alle Stadträte zu einer Besichtigung eingeladen. Alle Fraktionen, die er über das Gelände geführt habe, seien geschockt gewesen, sagte uns CFC-Vorstand Mathias Hähnel. Danach hätte keiner mehr die Notwendigkeit des Umbaus bezweifelt.

(via radiochemnitz.de)

Die Redaktion von Hallo Fussball meint:
Bröckelnde Traversen, Stadionwurst vom Vortag, Pissen im Stehen. Zustände, wie man sie aus den dunkelsten Kapiteln deutscher Geschichte kennt. Das kann man dem irrlichtigen Fussballproll aus der Zone echt nich zumuten. Daher fordern wir in Übereinstimmung mit „Freddy Fresh“, Boss der Chemnitzer Ultras:

    - die Installation des fehlenden „inneren Rettungsrings“ (zum Minderheitenschutz im Stadion)
    - die Errichtung eines „befahrbaren Innenraumzugangs“ (der mindestens Platz für 15 VW-Passat Kombi bietet, sodass man als Fußballinteressierter das Auto während des Spiels nicht verlassen muss)
    - das Aufstocken „behinderten gerechter Zuschauerplätze“ (schafft zwei halbe Stellen beim AWO-Fanprojekt und einen komfortablen Puffer zwischen Gästeblock und Gegengerade)
    - die Renovierung der „Räume für Medien und Polizei“ (für eine ungerechte Berichterstattung und die Grundsteinlegung für eine Lockerung des polizeilichen Schusswaffengebrauchs)
    - die „Erneuerung der Traversen“ (damit Autocorso nach dem Klassenerhalt direkt im Stadion durchgeführt werden können, siehe Punkt: „befahrbarer Innenraumzugang“)

Wut am Ring: Motorisierte Ostler stellen sich quer





Ein Fackelmarsch mit 5.000 Teilnehmern in der ostdeutschen Provinz. Schluck. Was hat das geifernde Gelichter? Steht die Fabrik jetzt in China, der Russe vor der Tür oder der Nazitreff unter Wasser? Schwerlich zu glauben, dass es sich bei dieser urdeutschen Einlage um „nichts weiter“ als eine Art Opferinszenierung in Flashmobmanier handelt. Für den „Erhalt des Moto-Grand-Prix am Sachsenring“ und gegen den „Scheich“ (fortfolgend: „Russe“), der so „dumm“ ist, dass er nicht begreifen will, dass seine kurzsichtigen Investionen im Sport („Redbull Schweine“) das zerstören, was der in jeder Hinsicht zurückgebliebenen Ostbagage Fetisch ist: „Tradition“. Fällt sie weg, brennen bestenfalls ein paar Grablichter. Trauermärsche machen sichtbar, wie sehr man hasst was nicht aus dem eigenen, stinkenden Schoss gekrochen ist. Während die Freie-Presse mit ihrer heutigen Onlineausgabe bereits vier Seiten nebst Bildergalerie zur Wut-Ossi-Saga beisteuert, verspricht Sachsen-Fernsehen morgen nachzuziehen und „mehr dazu“ zu bringen. :(

MMS-NEWS: Chemnitzer Boule-Verein sucht noch Mitspieler

Diese „Nachricht“ wäre uns beinahe durch die Lappen gegangen.

Einmalig: Mehr Fehler als wie Punkte

CFC mit dritten Sieg in Folge

Der Chemnitzer FC hat am Mittwochabend den SV Babelsberg mit 2:1 bezwungen.

5.046 Zuschauern kam der CFC jedoch schlecht in die Partie und geriet bereits nach 5 Minuten mit 0:1 in Rückstand.

Die erste Hälfte war von Ungenauigkeiten und dadurch resultierenten Abspielfehler auf Seiten der Himmelblauen geprägt.

Dennoch erspielte sich der CFC Chancen.

14. Minute: Tüting und Dobry verpassen eine Flanke von Garbuschewski knapp
31. Minute: Schuss von Dobry nach einem Freistoß von Garbuschewski geht übers Tor
33. Minute: Schuß Tüting aus 25m aber Babelsberg Torhüter Zacher hält glänzend
44. Minute: nach einem Freistoß von Garbuschewski verpassen Dobry und Tüting

In der 16. Minute stockte den Fans der Himmelblauen kurz Atem. Nach einer Flanke von der rechten Seite konnte Philipp Pentke gerade noch mit einer Faust vor dem einschussbereiten Babelsberger Müller klären.

Mit den Einwechslungen von Birk und vorallem Schlosser kam der CFC mit mehr Schwung aus der Kabine.

Den Ausgleich erzielte aber ein Babelsberger. Nach einer Flanke von Fabian Stenzel auf den zweiten Pfosten sprang der Ball von Rudolph´s Körper ins Tor der Filmstädter.

Im Anschluss kam der CFC immer weiederr gefährlich vor das Tor der Babelsberger.

In der 62. Spielminute war es dann Marcel Wilke der nach einer schnell ausgeführten Ecke am höchsten stieg und zum 2:1 für den CFC einköpfte.

Keine zwei Minuten später hatten die Anhänger der Himmelblauen schon den Torjubel auf den Lippen aber Zacher parierte einen Kopfball von Florian Hörnig erneut glänzend.

Wenig später war es erneut CFC-Mittelfeldspieler Hörnig der zwar ins Tor der Babelsberger traf, jedoch entschieden die Unparteiischen auf Abseits.

Der CFC blieb danach weiter tonangebend und drängt die Babelsberger in ihre eigene Hälfte.

Dennoch fiel bis zum Schlusspfiff kein weiterer Treffer für den Chemnitzer FC.

Die letzte Chance vergab Dobry aus spitzen Winkel in der 87. Minute.

Da lacht die Liga: Mit den zusätzlich, hier nicht visualiserten Kommafehlern, übertölpeln die krumbeinigen Knallchargen vom FC Sachsen-Fernsehen den Chemnitzer Fubbballtlupp mit stolzen 17 Zählern.

Tatü-Tata: Scharfgemacht und dreist gelogen

Weil der tagtägliche Anschein gewahrt bleiben soll, dass es sich bei Sachsen-Fernsehen nicht um ein Satireprojekt, das mit Non-Sense-Beiträgen die eigenen Beschädigungen aufarbeitet, sondern vielmehr um ein mittelgroßes Wirtschaftsunternehmen handelt, in dem zu werben sich lohne, arbeitet ein halbes Dutzend Kleingeister jeden Tag daran Polizeimeldungen fehlerfrei auf die Website zu kopieren und aus zugesendeten „Vereinsaufnahmen“ todsterbenslangweilige „Nachrichten“ (etwa: „Kleingärtner in Feierlaune“) zusammenzukleistern. Wenn dieser Bürgerfunk im Bürgerfunk jedoch zusammenbricht (das Netzwerk der Angsthasen und Denunzianten um Steven aus Mittweida ist löchrig), dann greift der dummdreiste Redakteur zur Lüge: „Geiselnahme in der Bundesbank„!

Ähnlich darauf bedacht Stolz und Vorurteil zusammenzubringen und so den Sachsen im Manne zu entfesseln, ist Radio-Chemnitz. In steter Anwaltschaft des kleinen Mannes heißt es in deren Meldung zum gleichen Ereignis:

Mitten im Berufsverkehr hat die Polizei an der Landeszentralbank eine Großübung durchgeführt! 300 Polizisten waren im Einsatz – Zufahrtsstraßen großräumig abgesperrt. Viele standen im Stau.
Tolle Idee – so mitten im Berufsverkehr – oder?

Auf Hallo-Nachfrage zu derartig erdigen Formen des Journalismus, antwortet Radio-Chemnitz:

Wir haben mit unserer Frage hier eine Diskussion eröffnet – das war ganz bewusst und gewollt (dabei verstehen wir natürlich auch die Gründe, die dafür sprechen – oft wäre es einfach nur hilfreich, wenn man es Außenstehenden besser erklären würde). Unsere Meldungen/Nachrichten im Programm sind faktisch und sachlich.

Dieses „Diskussionsangebot“ soll nichts anderes als die Arroganz des gestressten Kleinbürgertums hervorrufen. In der Senke unter dem Beitrag sammelt sich folgerichtig deren uns so unbehaglicher Dunst. Dort liest man von individualverkehrausbremsenden „Deppen da oben“ und über geäußerte Vermutungen, es gehe bei der Übung darum, den „Einmarsch der Griechen“ generalprobenmäßig abzuwehren. Insofern ist es die vermeintliche Sachlichkeit a) das, was ein Formatradio seinen Hörern gerade an „Sachlichkeit“ zumuten will oder b) eine ebenso dreiste Lüge.

Franz-Josef-Hallo meint: Radio Gaga :) )))))

„Freibadbilanz geht baden“

Sachsen-Fernsehen hat mal was versucht. Mit der Überschrift. „Freibad“ und „baden gehen“. Hmm?! Hehe. Das Bild des Badengehens im Zusammenhang mit einem tatsächlichen Bad zu bemühen wirkt, entgegen der Absicht sich kurz vor Ladenschluß (ab Freitag um Eins … ) als besonders gewitzt herauszustellen, im Gegenteil: als in die sommerliche Leinenhose gegangen.

Dem Dienst am Konsumenten verpflichtet bringt Hallo-Chemnitz folgende Abänderungsvorschläge:

- Freibadbilanz kracht gegen Baum
- Negativbilanz: Deutsche baden´s nicht gern aus
- Glaschlor: Chemnitzer Freibäder sitzen auf dem Trockenen
- Eingelullert in Gablenz: Chemnitzer Badmeister beklagen die Miesen

Alkoholverbot in Bus und Bahn: Mit beiden Händen schlägt´s sich besser

Sachsenfernsehen wußte gestern:

Die Junge Union Chemnitz fordert ein striktes Alkoholverbot, sowie schärfere Kontrollen in den Bussen und Straßenbahnen der CVAG.

Die Redaktion von Hallo-Chemnitz unterstützt die Junge Union in ihrem Vorstoß. Denn: damit hat der alkoholisierte Mob in Bus und Bahn die Hände frei, wenn ihm ein piquéstofftragendes Arschloch vor die Flinte läuft. Konnten die sozial und Alkohol Abgehängten bisher nur eine Faust im Gesicht des potenziellen Opfers landen, bietet das Verbot so endlich „Freie Hand“ für den „Chemnitzer Double-Nischl-Hammer“, einem Schlag bei dem die Pomade aber mal so r i c h t i g aus dem Haar aus fliegt.

(via sachsen-fernsehen.de)



Die berühmt-berüchtigte U5, von den Chemnitzern ob der bierfurzgeschwängerten Luft im Fahrgastinnenraum nur „Bierelektrische“ genannt.