Archiv für Juni 2011

„Ganzes Stadion, ganzes Stadion hej hej!“

Leere Stadtkasse. Gejammer überall (hier z.B.). Naturnotwendig sind da: Kürzungen. Warum das Ganze, erklärt denen, die nicht verstehen: die Freie-Presse. Den Hiergebliebenen schwillt der Kamm. Sie wollen baden statt „abgezockt“ werden und haben deshalb für den Verbleib des städtischen Wikingbades in Chemnitz Bernsdorf gekämpft. Uff. Dort sorgte bisher „ein Becken von 100 Metern Länge“ für „lächelnde Kinderaugen“ bei denen, die sich an den saufenden Naziprolls im Eingangsbereich vorbeitrauen. Die selben Leute, die sich bei ihrem Protest gegen die Schließung zwar nicht die Augen ausspülen ließen, dafür aber u.a. mit Bienenfleiss Unterschriften sammelten, labeln mit „Vernunft“(klick!, klick!), was in jeder Hinsicht in vor die Hunde gehenden Städten typischerweise handlungspraktisch wird, um sich im interkommunalen Wettbewerb zu profilieren: schweinisch teure Stadionneubauten für viert- und fünftklassige Fussballvereine. Riesa wollte schon in den Neunzigern nicht mehr nur Nudel-, sondern auch Sportstadt sein, Zwickau nicht länger mit dem Bau des hässlichsten Autos der Welt assoziert werden, sondern vielmehr Bekanntheit mit einem Stadion erheischen, das in spätestens 10 Jahren im Haldenschlamm einblubbert. In Dresden tummelt sich im K-Block der dummdeutsche Abschaum, in Leipzig dagegen steht das Stadionprojekt nur dann nicht leer, wenn sich die aufgestachelten Landsmannschaften aus Chemnitz oder Magdeburg aufmachen ihre antisemitischen Wechselgesänge anzustimmen

Hallo-Chemnitz ruft unterdessen dazu auf, sich an dem bevorstehenden Namensgezerre für das neue Stadion zu beteiligen. Hier einige Anregungen:

Runkels Rappelkiste
Lichts Lampenladen
Gut-Holz-Dom
Glücksgas-Arena
Ottensteins Bierstube
Benachteiligungs-Arena
„Ganzes-Stadion-Ganzes-Stadion!“-Stadion
Jobcenter Chemnitz
Scheiss-Wismut-Aue-Arena

In Abstimmung mit dem Zentralrat der Juden heißt der Favorit von Hallo-Chemnitz allerdings „Knüppel-Aus-Dem-Sack-Stadion“!

Kullertore und Kastrationsangst: Chemnitzer „schauen mal, was die Mädels so bringen“

„Erzistar“: Tanz das Spatzenhirn!

Region sucht den ersten Erzistar

Annaberg-Buchholz. Unter dem Motto „Erzistar – die Region sucht Talente“ startet im März ein neuer Wettbewerb. Damit will Initiator Mirko Süß aus Cranzahl gemeinsam mit weiteren Partnern Sängerinnen und Sänger entdecken, die mit ihrer Darbietung als Solokünstler überzeugen und das Publikum begeistern können. Dafür ist zunächst am 13. März von 11 bis 18 Uhr ein Casting im Annaberg-Buchholzer „Erzhammer“ vorgesehen.

Mitmachen kann jeder, der mindestens 14 Jahre alt ist. Bei Jugendlichen unter 18Jahren müssen die Eltern dem aber schriftlich zustimmen. „Eine Jury wird die Leistung der Teilnehmer bewerten“, sagt Mirko Süß, der in Crottendorf eine Musikproduktionsfirma betreibt. Neben ihm gehören unter anderem DJEngel B., Holger Rockstroh von der Band Engel in Zivil (Böhse-Onkelz-Coverband, Anmerkung v. HC) und Steffen Kindt vom Erzgebirgsensemble Aue zu den Juroren.

Starter 1, Dim Göhler (17, Grünheide), konnte weniger durch seine Interpretation von „Smoke On The Water“ als durch das Auftragen seines drei Jahre alten Jugendweiheoutfits punkten.

„Lasst die Straßenklamotten gleich an!“ hieß es für die Tänzerinnen beim Auftritt von Constanze Schmidt aus Chemnitz

(via freiepresse.de)

„Taschengeldaufbesserung in die Hose gegangen“

Taschengeldaufbesserung „in die Hose gegangen“

Eine Verkäuferin (Alter unbekannt) traute am Samstagabend ihren Augen nicht, als sie am Auffangbehälter des Leergutautomaten eines Einkaufsmarktes auf der Chemnitzer Straße in Limbach-Oberfrohna stand.

Die Frau war stutzig darüber geworden, dass eine Flasche mehrfach den Pfandsensor durchlief, aber anschließend entgegen der Laufbandrichtung wieder verschwand.
Beim näheren Hinsehen ertappte sie einen 14- und einen 12-Jährigen.
Die beiden Jungen hatten an jener Flasche einen Strick befestigt und so versucht, den Leergutautomaten zu überlisten, um ihr Taschengeld aufzubessern.
Laut Polizei wird gegen den 14-Jährigen jetzt wegen Betrugsversuch ermittelt.

Doch damit nicht genug. Das vom 14-Jährigen auf Drängen des Vollzugsbeamten verfasste „Entschuldigungsknüllpapier“ gibt Eltern und Staatsanwaltschaft den Blick auf eine weitere, schwerwiegende Straftat frei:

Hallo-Chemnitz fordert in Anwaltschaft: Einspruch, euer Ehren!

(via sachsenfernsehen.de)

Statt Stadtfest: Unterstützung flanellhemdtragender Rackets

Penig: Stadtfest fällt wegen Geldnot aus

Penig. Trotz Besucherrekord im vergangenen Jahr gibt es aus finanziellen Gründen 2011 kein Peniger Stadt- und Brauereifest. Die Stadt unterstütze bereits die 500-Jahr-Feier der Kellerberge, ein unterirdisches Gangsystem (siehe Foto), und das 150-jährige Bestehen der Feuerwehr, sagte eine Rathaus-Sprecherin. Der Haushalt lasse daher keine weitere Veranstaltung zu.

(via freiepresse.de)

Schülerdöner für 2€: Integration korrekt

Mini-Döner dreht sich unter Pyramidenflügeln
Weltweit einzige erzgebirgische Dönerpyramide seit einigen Tagen zu bestaunen

Niederwiesa. Der kleine Ort Niederwiesa hat seit kurzem eine besondere Sehenswürdigkeit zu bieten. Im Schaufenster des einzigen Dönerladens an der Chemnitzer Straße dreht sich die erste Döner- pyramide des Erzgebirges und vermutlich der ganzen Welt. Mitglieder der Kirch- und der Jungen Gemeinde wollten sich mit dem Unikat bei Dönerverkäufer Mahmut Kocaman für sein Engagement in den vergangenen Jahren bedanken. „Er unterstützt uns beim Kräutermarkt und beim Kirchenputz. Das besonders große Dankeschön verdient er aber, weil er jedes Jahr die rund 25 Darsteller des Krippenspiels bei der Generalprobe mit seinen leckeren Dönern versorgt“, berichtet Theres Künzel, die schon mehrmals in diesen Genuss gekommen ist.

Mahmut Kocaman, der in Niederwiesa liebevoll (!) nur(!) „Döni“(!) genannt wird, lebt und arbeitet seit 1996 in dem Ort. Zwei Jahre zuvor war der heute 40-Jährige aus der Türkei nach Chemnitz gekommen. Die Idee einer Dönerpyramide kam Pfarrer Sebastian Keller schon vor mehr als einem Jahr. „Weil sich ein Dönerspieß ja auch ständig dreht, war der Einfall, daraus ein Pyramidenmotiv zu machen, gar nicht mehr so abwegig. Außerdem wird in Niederwiesa die Tradition des Pyramidenfestes seit Jahren hoch gehalten“, erklärt der Pfarrer. Geschnitzt wurde die Pyramide vom Mittweidaer Holzbildhauer Enrico Kletke. Die „Döni-Figur“ wurde von ihm bis hin zur Farbe der Kappe und dem schwarzen Schnurrbart dem Original nachempfunden.

Eigentlich sollte die Überraschung am Heiligabend nach dem Gottesdienst in der Niederwiesaer Kirche überreicht werden. Doch damals ist der Mittweidaer Künstler Opfer des widrigen Weihnachtswetters geworden. „Beim Transportieren ist er auf Glatteis ausgerutscht und darauf gefallen. Dabei ist das Einzelstück leider kaputt gegangen“, erzählt Keller. So konnte er im Dezember nur einen Gutschein überreichen. Doch auch knapp drei Monate später ist die Freude von Mahmut „Döni“ Kocaman riesig. „Das ist mein schönstes Geschenk“, strahlt er übers ganze Gesicht.

(via freiepresse.de)

„Name für jungen Esel gesucht“

(…) Für den jüngsten Spross der Hauseselherde, ein drei Monate alter Hengst (Fotos), wird im Übrigen noch ein Name gesucht. Vorschläge dazu bitte per E-Mail oder Fax bis zum 16.6. an den Tierpark (tierpark@stadt-chemnitz.de oder 0371- 8577693).

Eine kleine „Kommission“ aus Tierparkmitarbeitern wird den Namen auswählen, der Gewinner wird benachrichtigt und erhält eine kleine Überraschung. Die Namensgebung wird beim Tierparkfest am Samstag (18. Juni) nach Pfingsten um 16 Uhr am Eselgehege stattfinden.

Außer Konkurrenz laufen die nachfolgenden Vorschläge der HC-Redaktion, weil sie sich ganz genau ausmalen kann, was mit „einer kleinen Überraschung“ gemeint ist:

1. Ratko
2. Gehegi
3. Futtermann
4. Tierparkinio
5. Wolfgang Lippert

(via sachsenfernsehen.de)

Radio Chemnitz: „Schlingel präsentiert sich auf den Philippinen“

(via radiochemnitz.de)

NS 2.0 – Freie Presse lässt Leser Programm machen

Leseraktion: Fotos vom Freudentaumel – Schicken Sie uns Ihre Bilder!

Gute 24 Stunden war dieses Bild (das i.Ü. nicht an diesem Tag, sondern bei einem Pokalspiel des CFC gegen St.Pauli aufgenommen wurde) der einzige „freudentaumelnde“ Beitrag zum Aufstieg des Chemnitzer Fußballs in die Drittklassigkeit. Offenbar nahmen die Ikonografen der Freien Presse bis dahin keinerlei Anstoß(!) an der Symbolik dieses Transparentes.

Erst am nächsten Tag wurde das Bild durch das typische Motiv von einer vor „Glück“ am Boden liegenden Ossi-Qualle mit Burberry-Cap, 7/8 Hose und noch gut Senf am Mund ersetzt. (klick!) Hallo Chemnitz meint: Das hält doch kein Mensch aus!

Hubschraubereinsatz: „Trinkertreff im Zeisigwald“

Keine Woche ohne „hier ab vier“ im MDR, kein Wochenende ohne, dass sich die dort gierig aufgesogene Sorge vor allem Unbekannten (Demenz im Alter, Schneckenbefall im Kleingarten, Ausländerkriminalität in den Großstädten) in Hass entlädt. „Zuschauer-Nachricht“ heißt dem Ossi das Ventil. Sachsen-Fernsehen: das den Zwangscharakteren plattformbietende Arschloch.

Neuer Spielplatz im Zeisigwald, Trinkertreff?

Mit Freude sah ich den neuen Spielplatz
an der Forststraße

Welch eine Arbeit und welch ein Aufwand an Finanzmittel waren nötig den schönen Spielplatz an der Forststraße, im Zeisigwald zu errichten.

Für die Kinder und Jugendlichen und deren Eltern. Ein Platz in der Natur, auf dem jeder nach seinen Fähigkeiten Sport und Spiel treiben kann.

Nun kommt das aber, als ich heute früh den Spielplatz bewunderte und bedauerte kein Kind zu sein,musste ich feststellen, das Schmutzfinken und Trinker sich auf und um den Platz ihrer Flaschen und des Mülls dort entledigt haben wo sie ihrer Sucht nachgehen.

Sehr bedauerlich und wenig vorbildlich und gesundheitlich bedenklich und gefährlich dazu,schade.

Diese Zuschauernachricht wurde uns von Traute aus Auf dem Sonnenberg zugesandt.

(via sachsenfernsehen.de)

Zwee moal nachbestillt: „Mann stirbt nach Essen“

Plauen, OT Kleinfriesen: Zu einem tragischen Unglück, bei dem ein 62-Jähriger verstarb, kam es am Donnerstagabend, gegen 20:30 Uhr an der Kleinfriesener Straße.

Der Mann war, nachdem er in einer Gaststätte Essen und Trinken zu sich genommen hatte, vom Stuhl gefallen und noch vor Ort verstorben.

Nach jetzigem Ermittlungsstand wird eine Straftat ausgeschlossen.

(via sachsenfernsehen.de)

Bravo: „14 Mal als Torhüter erfolgreich“

Desweiteren wurde der Vertrag mit dem 23-jährigen Offensivspieler Marcel Schlosser um 1 Jahr verlängert. Der gebürtige Pobershauer spielt seit 2004 für den CFC und bestritt bisher u. a. 78 Regionalliga-partien, in denen er 14 Mal als Torhüter erfolgreich war.

Marcel Schlosser war beim 0-5 gegen Wacker Gotha gleich 3x als Torhüter erfolgreich (Archivbild)

(via sachsenfernsehen.de)

„Sachsens schönste Winkel“: Gewinner stehen fest

Fotowettbewerb beendet – Aufnahme von Strohballen auf einem Feld an der B 173 macht das Rennen

Platz 1 Strohballen auf einem Feld an der B173

Ländliche Idylle vor den Toren von Chemnitz: Mit der Aufnahme von Strohballen auf einem Feld an der B 173 hat René Storch aus Flöha den jüngsten Fotowettbewerb von freiepresse.de gewonnen

Platz 2 Klauparadies Hilbersdorf: kurze, krause dunkle Haare, nordafrikanischer Typ, beklaut deutsche Omi

Das zweitplatzierte Foto von Karli58 wird mit einem Smartphone von LG prämiert, sowie mit einem Aufenthalt in den „Grimmaer Bücherwelten“.

Platz 3 Golf 2 im Hochformat/Sharia-Automobile Chemnitztalstraße 287

Eine Fahrt mit „Braumeisters Dampfzug“ winkt den Teilnehmern thkella und jackie für das Abschneiden als Drittplatzierte

(via freiepresse.de)