Archiv für Februar 2011

Glück im Spiel: „Babyleiche Schwarzenberg: 5.000 Euro Belohnung“

Große Glücksspielaktion der Polizei in der causa „Kind im Niklaussack(Hallo-Chemnitz berichtete)! Zur Aufklärung des Verbrechens in Schwarzenberg/OT Betonierter Edekaparkplatz beschreitet die Polizei neue Wege der Fahndung. Ein so genannter „Einarmiger-Bandit“ wurde dazu am Tatort aufgestellt.

Bürger, die es daran schaffen durch drei gleiche: a) Kirschen, b) Lokalfernsehmoderatorinnen mit schlecht gespielten Betroffenheitsvisagen, oder c) „Frauen, die entbunden haben, aber nie mit einem Baby zu sehen waren“ eine Gewinnlinie herzustellen, dürfen sich über 5.000 Einheiten der Regionalwährung „Schwarzenbergtaler“ freuen.
(via Sachsen-Fernsehen.de)

Loch zu, Redakteurin weg.

Ab jetzt heißt es für Chemnitzer Autofahrer wieder: Freie Fahrt.

Der Rohrbruch-Schaden in Bernsdorf ist behoben – die Reperaturarbeiten sind abgeschlossen, so eins energie auf Anfrage von SACHSEN-FERNSEHEN.

Damit müssen die Autofahrer unserer Stadt nun nicht mehr die Umleitung über den Südring und die Annaberger Straße nehmen.

Die Straße musste rund eine Woche gesperrt werden, weil sie teilweise eingebrochen war. Nach einem Rohrbruch entstand dort ein 3,80 Meter tiefes Loch.


Damit queren die Zonis zwischen Hellweg und Roller nun wieder gefahrenfrei. :( Etwas Gutes ist diesem Zuschütten jedoch zuzuschreiben: In Zukunft dürfen wir so wohl auf die Sachsen-Fernsehen-Redakteurin verzichten, die dieses Erdloch bewohnt hat.

3,80 Meter ist das Loch tief – Ganze 2 PkWs hätten rein gepasst.
Zum Glück ist nichts weiter passiert.

Konstatierte Sachsen-Fernsehenredakteurin Helen Flämig letzte Woche, bei Ausloten ihrer Behausung, die seit Montag endlich mit Kieselsteinen verfüllt und mit einer Bitumendecke versiegelt ist.

Erste Sonnenstrahlen: Polizei sperrt Arschritze von SF-Redakteur René Thierfelder ab


(via sachsen-fernsehen.de)

Es wird zurückgebatikt: Lehrerin greift Hallo-Chemnitz an

Sie wurde beschimpft, verspottet, verhöhnt. Doch jetzt folgt Chemnitz-Hymne, die Zweite. Nachdem sich Jugendliche im Internet über den Song von Astrid Söhnel (50, Morgenpost berichtete) ausgelassen haben, schlägt die Musiklehrerin zurück. Ab sofort ist „Meine unglaubliche Geschichte“ auf YouTube online. Eine Abrechnung. Und dieses Mal lässt es Astrid Söhnel alias Astrid Himmelreich ordentlich krachen, will sagen: Sie rappt ihren Kritikern die Miesmache einfach weg. Kostprobe: „Wem’s nicht gefällt, der hört nicht hin! Bleibt cool, bevor Ihr raunt! Wir Alten lassen Euch doch auch und respektieren Euren Sound.“ Auch Neid will hart erarbeitet sein. „Ich hätte nicht gedacht, dass mein Lied unter jungen Leuten solchen Staub aufwirbelt. Manches habe ich mir schon zu Herzen genommen. Da waren echte Beleidigungen dabei. Mir ist das noch nie passiert.“

Deshalb jetzt die Retourkutsche zu einigen der unflätigen Kommentare. Als Sprechgesang – Rap eben. Frau Himmelreich war übrigens nie, wie behauptet wird, im Oktoberklub („Da war ich 14, also noch viel zu jung“), dafür am Wochenende aber zur Disco im Weltecho. „Zwei Stunden Rapmusik, das hat mir echt gefallen“, sagt die Musiklehrerin. „Getanzt haben wir aber nicht. Ich bin ja keine zwanzig mehr.“

Schöne Bescherungen: Beklemmung frei Haus!

Bescherung bei der Plattenbau-Oma (Zwickau OT Eckersbach).

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Sachsen-Fernsehens gebeugtes Verb 2010

Haus kracht in sich zusammen (9.2)

Polo kracht gegen Baum (6. 2)

Laster kracht in Wartehäuschen (14.1)

Wohnhaus kracht in sich zusammen (14.1)

B 96 – Geländewagen kracht gegen Kleintransporter (20.12)

Glätte: Laster kracht in Leitplanke (13.12)

Ford kracht in die Leitplanke (28.12)

BMW kracht in Böschung (20.12)

Citroen kracht frontal in Bus – Fahrerin tot (28.11)

Bremsen versagen – Van kracht in LKW (17.11)

Golf knallt gegen Friedhofsmauer (14.10)

A4: Lastzug kracht in Leitplanke (3.2)

A72: Ferrari kracht in Leitplanken (18.9)

Transporter kracht in Straßenbahn (14.5)

Rettungswagen kracht in Mülltonnen (2.12)

Porsche kracht in Gegenverkehr (5.11)

Polo kracht auf Tanklaster (21.9)

Kleintransporter kracht gegen Baum (12.1)

Brummi kracht gegen Bahnbrücke (14.1)

A4: Renault kracht gegen Transporter (23.12)

Lkw kracht gegen Straßenbahn (7.11)

(Quelle: sämtliche SF-Meldungen mit der Verbbeugung „kracht“ )

2x kurz gelacht


Sekundarstufe 2: Gebatikter Lokalpatriotismus

Eine Musiklehrerin hat der Stadt Chemnitz ein Liebeslied gewidmet – Nun soll es die Welt erobern

allein weil:

das Chemnitzlied auf der Plattform Youtube nun einer weltweiten Öffentlichkeit zugänglich (ist)

darin geht es:

herzerwärmend lokalpatriotisch: „In Sachsen gibt es eine Stadt, die für uns ein Zuhause hat. Sie ist schon alt, man sieht es ihr nicht an“, heißt es im Refrain. Und weiter: „Die Stadt heißt Chemnitz, wie ihr wisst und das Tor zum Erzgebirge ist. Wir lieben und verehren unsere Stadt.“


(via „thema des tages“ auf freiepresse.de)

Tarnkappenbomber fliegt überm Kaufland auf

Thema des Tages“ in der heutigen Freien-Presse:

Sind Sie unter uns? Diese Frage hat sich am Freitagabend ein junges Pärchen aus Freiberg gestellt. Der 30-Jährige und seine 21-jährige Freundin machten nach ihrem Kinobesuch am Nachthimmel eine für sie unerklärliche Beobachtung.

Gegen 22.45 Uhr sahen sie über einem Feld an der Chemnitzer Straße „ein rundes, großes, helles, rotes Licht. Es sah aus wie ein Feuerball und schwebte etwa drei Minuten am Himmel im Bereich des Sportplatzes“, schildert der 30-Jährige am Montag noch immer fassungslos. Das Paar vermutete hinter den Lichtspielen einen Tarnkappenbomber oder ein Ufo.

„Wir signalisierten mit unserem Handylicht Winkzeichen, und schon reagierte das Objekt und flog fast geräuschlos auf uns zu. Es sah dreieckig aus“, erinnert sich der 30-Jährige, der bereits 2009 auf einem Feld hinter Kaufland Ähnliches beobachtet habe.