Archiv für Januar 2011

Der Blues kommt zurück in die Stadt


Diese „Kultkneipe“ kehrt genauso zurück wie SF-Beiträge in denen Werbung und Information vermischt werden und dabei diese stinkende Gülle abgeben. Derartige Berichterstattung ist, nach irgend einem sozialdemokratischen Mediengesetz aus den 1970ern, weder gestattet noch erwünscht – eine Frechheit sowieso!
Übrigens ist dieser „Kult“ bekanntermaßen Teil eines mittelständischen Unternehmens. Analog zum Hallo-Netzwerk überschwemmt die Formatdisko ganz Mitteldeutschland. Allerdings ohne dabei auf ekelhaft anhaltende Staunässe verzichten zu wollen. Jena, Leipzig, Halle, Chemnitz … . In jeder dieser Drecksstädte springt einen im Flowerpower der Dilettantismus in Form von geairbrushten Rocklegenden an: Hendrix, die Beatles, Klo bitte sauber verlassen. Wir müssen kotzen und machen weiter, so lange Typen wie Falko Rock im Flowerpower ihre Oldies abspielen und Rene Thierfelder bei Sachsenfernsehen arbeiten tut ej. No Surrender!
Eure Hallo-Chemnitz!

Löwenstarkes Verwirrspiel um Vernunftszustand von Sachsen-Fernsehen-Redakteur


Einfach so: „Asiaimbiss abgefackelt“

Gerade in Zeiten, wo(!) die Kürzung von Stellen bei der Feuerwehr im Raum steht wird immer mehr bemerkt, dass die Kameraden(!) zu jeder Tages- und Nachtzeit benötigt werden.

„Zum Nachdenken anregen“

Offensichtlich „zum Nachdenken anregen“ wollten „Eltern und Anwohner […] mit einer Schweigeminute“ für den von einer deutschen Mutter getöteten Säugling. Es wurde sich „davon, erhofft, dass die Mutter aufgerüttelt wird und sich vielleicht von selbst bei der Polizei meldet“.
Mit Schweigen wird im Übrigen auch ein selbst vom Schicksal gebeutelter Prominenter: Bernd das Brot (Bildmitte) folgte der Einladung Heidrun Hiemers (Bürgermeisterin) ins sächsische Schwarzenberg.

(via sachsen-fernsehen.de)

Hallo-Chemnitz gratuliert diesen „Managern“

… zur erfolgreichen Flucht aus Chemnitz, die, bisher zumindest, ohne die Gefahr von einem Grenzsoldaten in Glösa erschossen zu werden noch möglich ist.

Quast, Rohr, Münster, Will: Nach Tietz, Tierpark und Stadtreinigung verliert auch die CMT ihren Geschäftsführer

(via freiepresse.de)

Neues aus der Rubrik Symbolfotos


So bebildert die Freie-Presse ihr „Spezial: Verbrechen an Kindern“. Schlimm und schön zugleich. Können wir doch an dieser Stelle letztmalig auf unsere Abstimmung in der Sidebar hinweisen, der es thematisch ja um die Wahl besten des Sachsen-Fernsehen-Symbolfotos geht (klick!)
Weiter fragen wir: Welchem Redakteur kann dieser weinrote Ford Escort (5 Sitze, 14 Jahre) zugeordnet werden?
strafemusseinsexy

Zustände wie in Mügeln: „Bestialischer Tierquäler reißt Enten Köpfe ab“

Grauenhafte Tierquälerei in Bernsdorf bei Hoyerswerda (Landkreis Bautzen): Unbekannte hatten bereits am Wochenende im Tierpark drei indischen Laufenten die Köpfe mit einer Wasserrohrzange abgerissen.

Insgesamt wurden 13 Enten im Tierpark gehalten. Das Tatwerkzeug wurde neben den Kadavern gefunden. Die Polizei ermittelt, hat aber noch keine heiße Spur.

Hallo-Chemnitz pfeifft seinen Hund zurück, setzt ihm ne Brille auf und fragt: Schonmal daran gedacht Sachsen-Fernsehen?

(via sachsen-fernsehen.de)

Allerhand: WLAN im Stadtverordnetensaal eingerichtet

Für die Zukunft hat das Rathaus für den Stadtrat ebenfalls ehrgeizige Pläne – dessen Arbeit soll total digital werden, mit einem Laptop statt schwerer Aktenordner. Dafür wurde jetzt schon vorbeugend WLAN (schnurlose Datenverbindung) eingerichtet.

Hallo-Chemnitz hat vorab den Ipod vorm ZK kreiseln lassen und dabei folgende Netzwerke gefunden:

(via sz-online.de)

Wild boys never lose it

„Eishockeyfans sind keine Hooligans“. Sondern nur fette Idioten mit nem Faible für Aufnäher auf ihren Jeanswesten, die diese sympathische Selbstauskunft enthalten.

Das galt bis jetzt. Denn der Chemnitzer Schlittschuhverein „Wild Boys“ ist die Ausnahme und ach so typisch für die ganze Scheisse hier. Neonazistische Hools beim Eishockey?
„Alles Schall und Rauch“ meinen Provinzmedium und Entscheider des Vereins. Das finstere Maskottchen (ein stilisierter 90er-Jahre-Skin mit Helm), der „Hallenkommerz“ und das Verbot von Pyrotechnik in den Fußballstadien, lassen die „Fußballfans“ in der Winterpause in die zugige „Küchwald-Arena“migrieren.

Lösungwort: Eingeschissen

Warum? Hallo-Chemnitz nimmt keine Gefangenen

Das richtige Bild zur Meldung. Unüberwindbare Schwierigkeit für einen Personenkreis, der im Lebensabschnitt KindheitJugendSex des Kokettierens nicht überdrüsig wurde: „Ich mach später mal was mit Medien!“. Schülersprecher, Uni-Funk, Provinzmedium. Dieser Dreischritt aller Kleingeister mit Weltläufigkeitsmarinade klingt unendlich nach. Na toll!
Als Beispiel und als solche bringt man bei SachsenFernsehen die Meldung „Niederlage für Eispiraten“ mit einem Bild, das nun aber ausgerechnet die talentlosen Westsachsen zeigt, nachdem sie ihr einziges Tor erzielen konnten.

Hallo-Chemnitz rät auch den restlichen Archivbestand an Polizeimeldungen, Vereinspressemitteilungen und selbst zusammengefummelten Meldungsdreck je gegenteilig zu bebildern.

Und das geht so, ihr Affen:

Enkeltrick verhindert


„Chemnitz-Sonnenberg: Brand in Wohnhaus“

„Tschechen nicht zu stoppen“

Kraftmeierische Kurzmeldungen: „Chemnitzer Gewichtheber deklassieren Meißen“

Die Heberriege von Chemnitzer Athletenclub konnte am Samstag im Heimkampf gegen den AC Meißen einen deutlichen Sieg landen.

Ebenso erfolgreich: Die deutschnationale Schlägerriege an der Shell Jagdschänkenstraße. Dort klinkte Heber Maik (26) nem Schwuli erfolgreich eins rein.

(via sachsen-fernsehen)

Schlimm: Sachsenfernsehen zeigt Leere im Zuschauerkopf

Meldungen: Hier entscheidet der Leser

a) Zweiter Weihnachtsfeiertag: Alles beim Bingo verzockt (Jetzt spricht die Frau).
b) Bei Chartshow-Platzierung 24 (Unheilig) fing der Telefunken Feuer.
c) Das Alles-Gute-Schwein hat sich nicht mit „Tschüüühüüüss, Hr Hr Hr“ verabschiedet.
d) Gefährlicher Leichtsinn teuer bezahlt – Opa Sven (75): Über Nacht Schlüssel im Fabia steckengelassen.

(via Hallo-Jena, die wissen, wie ein Screenshot geht)

Donnerstag: Studentin verliert „Burtmunni“

Weil das Abtippen der Polizeimeldung „Enkeltrick verhindert“ dem SF-Medienprofi „Helen Flämig“ leicht von der Hand ging und auch der „Artikel“ „Problem: Hundehaufen in Chemnitz“ alsbald hingerotzt war, drohte nun, da der Tag noch so unendlich lang war, das Quantum Arbeitsnachweis für Donnerstag in Gefahr zu raten. Bis sich endlich eine außergewöhnlich große Belanglosigkeit begeben sollte, die die schlechtgezeichneten Medien-Bachelorette zu einer – mit vier Minuten quälend langen – Volontariatserlebnisreportage nobilierte :

Am Donnerstagmorgen, 08.30 Uhr am Hauptbahnhof in Chemnitz: Mit vielen Menschen ist Helen Flämig auf der Weg zur Arbeit. Normalerweise steigt sie erst eine Haltestelle später aus. Heute verhindert das ein Blick aus dem Fenster.

Auf einmal ist Helen Flämig hellwach. Unter der Sitzbank der Haltestelle Hauptbahnhof liegt kein Müll, kein Hundehaufen – nein ein verlorenes, schwarzes Portemonnaie.

Helen Flämig denkt nach: Was tun mit dem Portemonnaie? Bei einem Bahnfahrer abgeben? Ob der sich dann auch wirklich drum kümmert? Lieber doch gleich zur Polizei gehen? Oder was…?

Scheisse: „Erst Eier, jetzt Fleisch“

Staunendes Auge und weit aufgerissener Mund bei Hallo-Chemnitz. Grund: Erstmals dialektische Berichterstattung bei Sachsenfernsehen:

Wer heute in Chemnitz sein Schnitzel kaufen wollte, fragte zuerst nach Dioxin.

Aber dann doch. Glück im Unglück:

Wir in Chemnitz und Sachsen können also zum Glück Eier und Fleisch weiterhin genießen.


Denn:

Der Handel kauft nur ein, was nachweislich ungefährlich ist.

Guten Appetit!

(via sachen-fernsehen.de)

Schreibkurs „Prosaischer Rassismus“: Der türkische Typ mit den Schnabelschuhen

Ein bislang unbekannter Mann hat einen ahnungslosen 61-Jährigen geschickt in ein Gespräch verwickelt und ihm dabei 150 Euro aus dem Portemonnaie entnommen.
Vor einem Haus an der Friedensstraße wurde das Opfer quasi aus heiterem Himmel von dem Fremden angesprochen. Der südländisch wirkende Mann stieg aus seinem Mercedes in dem ein Komplize wartete und fragte den 61-Jährigen nach dem Weg zur Bundesautobahn 9. Weil er so unkompliziert Auskunft gab, wollte der mildtätige Fremde in reich entlohnen. Er bot ihm neben einem Rasierapparat auch ein schickes Messerset an. Dafür wolle er kein Geld, lediglich um zu tanken brauche er doch noch ein paar Euro. Als der hilfsbereite Mann daraufhin seine Börse öffnete, griff der Trickdieb rasch zu und verschwand schnurstracks mit dem Auto.

Er wird wie folgt beschrieben: Der Mann ist circa 40 Jahre alt, etwa 170 bis 175 Zentimeter groß und schlank. Nach Auffassung des Opfers handelt es sich um einen „türkischen Typ“ mit ausländischem Akzent. Er trug ein hellblaues Hemd, eine dunkle Hose und Schnabelschuhe.

Hallo Chemnitz unterstützt die Polizei und Sachsenfernsehen bei deren Fahndung. So haben wir, aus dieser prärassistischen Prosa heraus, ein Phantombild des kriminellen Kümmeltürken angefertigt:

Und nun: Heraus zum Entschnabeln!

(via sachsen-fernsehen.de)

Hallo-Chemnitz hebt den „größte Müllhaufen der Stadt“

Müllberge in Chemnitz

Müllberge sind momentan in ganz Chemnitz zu finden.

Aufgrund der überfüllten Glascontainer legen die Anwohner ihren Glasmüll neben die Tonnen und das ergibt nun folgendes Bild:

Am Dienstag finden Sie hier auf www.sachsen-fernsehen.de einen ausführlichen Beitrag zu diesem Thema.

Haben auch Sie solche Müllberge entdeckt? Schicken Sie Ihre Nachricht: http://www.sachsen-fernsehen.de/default.aspx?ID=2023

Natürlich beteiligt sich auch die Redaktion von Hallo-Chemnitz an diesem spießbürgerlichem Treiben, hebt zwischen Verreckern (bei SF „Polenböller“ genannt), Glasflaschen und Hundescheisse den bisher größten Müllhaufen aus (klick!) .

„Lorch“ weg: Polizei bittet ostdeutsche Aktivbürger um Mithilfe


Denn:

Gestohlen wurde ein Akku-Nietgerät „Würth Master“.

Ferner fehlt:

ein rollbares Schweißgerät „Lorch“

Sowie:

die Wassersäule „Calypso“ des Künstlers Martin Reinhardt

(via mdr.de)

Außerdem, bisher der Polizei aber nicht als Diebstahl angezeigt, fehlt seit der gestrigen Sendung die alte neue Brille der Kripo-Live-Moderatorin Birgit Derschau. Besonders bitter: Auch für Derschau sind es nur noch 5 Monate bis zum Melt.

Trotz Schollenideologie: Alles aus in Köthensdorf!

Einkaufszentrum weg.

Köthensdorf. Seit einer Woche ist das ehemalige Einkaufszentrum in Köthensdorf geschlossen. Grund war der Umsatzrückgang.

Der älteste Eingeborene:

„Es sieht schlecht aus“

Der Bürgermeister …

wie alle Betroffenen traurig.

Dabei wurde:

[…] an die Leute appelliert, mehr im Ort zu kaufen, um damit auch zum Erhalt der Einkaufsmöglichkeit beizutragen. […]

Dem Betreiber

könne man keine Schuld geben, er habe sich Mühe gegeben, sein Geschäft durch Frischwaren und zusätzliche Dienstleistungen wie Post oder Reparatur- und Reinigungsannahme attraktiv zu halten.

Jetzt, Heil in der Gemeinschaft, aber noch kein Köthensdorftaler:

Der Gemeinderat will zur Sitzung am Montagabend darüber diskutieren, wie das Geschäft wieder belebt werden kann. Hoffnung setzen die Gemeinderäte in das Konzept Genossenschaftsladen

köthensdorfbleibtstabil
(via freie-presse.de)