Archiv für Dezember 2010

Silvester: Der Mob hat Bock

…. auf die „Neunte“ und „durch die Straßen ziehen“.


Aus der Synthese aus so viel deutscher Zivilität und dummdösigem Bauernübermut, erwächst sich ein mittelstädtisches Haberfeldtreiben als jämmerliches Highlight des Jahres. Nur die hässliche Studentin bleibt zuhause, krank, mit dem Freund. Lernt vielleicht.

„Was mit Medien“: Annäherungen ans Privatfernsehen

Schlechtgezeichnete Provinzler proben den medialen Aufstand gegen die Produkttest-Hegemonie des Privatfernsehens.

Viel richtig gemacht: Abschied von den Eltern

Viel richtig gemacht hat Lydia Münzel (16) aus Annaberg. Sie wird „seit dem 26. Dezember 2010 vermisst.“ Das ist zum einen rechtzeitig vor Weihnachten und nicht nur deswegen mit Voraussicht geplant. So tarnt sich Münzel eines 16jährigen Ossis entsprechend. Sie spricht“sächsischen Dialekt“. Für „markant“ halten Eltern und Polizei „zwei Piercings an Lydias Unterlippe“, denn: sie haben gar nichts kapiert! :(

Die aufklärerischen Menschenfischer von Hallo-Chemnitz haben bereits das Gästebett in den Redaktionsräumen aufgestellt, bieten Münzel – statt ihres eiskalten inneren Exils – die Möglichkeit zum Unterschlupf. Es wird zentral geheizt.

„Paukenschlag“ im Muldental

Rochlitz. Mit einem neuen Logo präsentiert sich der Heimat- und Verkehrsverein „Rochlitzer Muldental“ seit diesem Jahr. Dazu wird derzeit noch der neue Internetauftritt erarbeitet, der als Paukenschlag Anfang kommenden Jahres fertig sein soll. Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagausgabe der „Freien Presse“ Rochlitz.

(via freiepresse.de)

Unterwegs zum Deutschen Haus: „2 Jährige sagt Böhse Onkelz“


„2 Jährige sagt Böhse Onkelz passent zum lied, geht zwar nur 11sec. aber einfach geil“

Erzgebirgler tolerant: „Auf Balkonen von Spätaussiedlern dürfen die Bäume mit bunten Lichtern geschmückt sein“

Zwönitz macht vor, wie geschmückt wird

Seit 20 Jahren kämpft ein Ort erfolgreich gegen blinkernden Lichterterror und Plastikzeug.

Zwönitz. Diesmal kann sich Stefan Schneider zufrieden in seinem Sessel zurücklehnen. Schaut der 62-Jährige aus den Fenstern seiner Wohnung, bleibt ihm der Blick auf blinkernde oder gar bunte Lichterketten in Fenstern oder auf Bäumchen in der Nachbarschaft erspart. „Gott sei Dank! In Zwönitz gibt es so etwas nicht, diesen Lichterterror wie in Hollywood“, meint der ehemalige Fahrdienstleiter der Deutschen Bahn. (mehr…)

Erzgebirgische Weihnacht: Große Verlierer „möchten“ großes Geld

Aue, Schwarzenberg: Am Donnerstagabend hatte eine ca. 60 Jahre alte Frau dreimal die Herausgabe von Geld gefordert.

Gegen 17 Uhr erschien sie in der Schlecker-Filiale auf der Bahnhofstraße in Schwarzenberg und richtete einen über die Hand gestülpten Beutel auf die Verkäuferin mit den Worten „Ich möchte Geld“. Als eine weitere Verkäuferin hinzu kam, verließ die Frau den Schlecker-Markt zu Fuß in Richtung Bahnhof.

Gegen 18 Uhr erschien die gleiche Person in der Filiale der Deutschen Bank auf dem Altmarkt in Aue. Dort sagte sie zu einer Angestellten „Das ist ein Überfall“ und verlangte ebenfalls Geld. Kurz darauf verließ sie die Filiale mit den Worten „Schönes Weihnachtsfest“.

Gegen 18:20 Uhr kam sie in die Drogerie Rossmann auf der Poststraße in Aue und forderte auf gleiche Art und Weise die Herausgabe von Geld. Als die Verkaufsstellenleiterin sie aufforderte den Markt zu verlassen, kam sie dem nach. In allen drei Fällen kam es nicht zur Geldübergabe.

Die Täterin war mit einer schwarz/weiß melierten Mütze bekleidet, welche sie tief in das Gesicht gezogen hatte. Sie ist ca. 1,55 Meter bis 1,60 Meter groß, hat eine kräftige aber nicht dicke Gestalt. Sie sprach hiesigen Dialekt. Bekleidet war sie mit einer langen dunklen Jacke und Wollmütze. Sie trug stets einen Beutel bei sich.

(via sachsen-fernsehen.de)

„Ammoniak-Alarm in Crimmitschau“

Crimmitschau. 18 Minuten waren am Donnerstagabend in der Partie der 2. Eishockey-Bundesliga zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Hannover Indians gespielt, als plötzlich im Stadion Sahnpark die Alarmanlage anging. Über Lautsprecher wurden die etwa 1500 Zuschauer aufgefordert, sofort die Spielstätte zu verlassen. Ammoniak-Geruch machte sich breit. Wenig später rückte die Feuerwehr an. […]

Neben Stimmritzkrämpfen, die zu stark verwaschener Aussprache führen, kam es in der Folge vor allem bei den ostdeutschen Spielern zum Bewegungstremor, der mit insgesamt 400 Minuten Strafzeit geahndet wurde.

(via freipresse.de)

Ossis fressen sie* gern: „Abgetrennte Hand erweist sich als Bonbon“

Einen Polizeieinsatz löste eine vermeintlich abgetrennte Hand mit blutverschmierten Fingern auf der A 4 zwischen Chemnitz und Dresden aus.

Ein Autofahrer hatte im Vorbeifahren auf dem Standstreifen diese Entdeckung gemacht und sofort die Polizei gerufen. Als die Beamten ankamen und die Strecke zweimal absuchten, konnten sie Entwarnung geben: Statt der abgetrennten Hand entdeckten sie eine Tüte mit Bonbons, die in rotem Papier eingewickelt waren.

(via sachsen-fernsehen.de)

*Bonbons/abgetrennte Hand/Meldungen über abgetrennte Hände/Bonbons

Jugendliche: Im Internet beweisen sie ihre Medienkompetenz


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Besinnlich: Chemnitzer lesen ihr Leben quer

Statt einem Jahresrückblick, bringt die schwer beladene Hallo-Chemnitz-Redaktion mit einem Bilderrätsel ein Retrospektakel. Nämlich den Vorläufer des anrufgesteuerten Quizfernsehens. Nicht so schwierig, aber immerhin genauso rückkanalfähig. Abverlangt wird lediglich sich folgendes Video anzusehen …

… und nachfolgend – auf Erinnerungsbasis – diesem Bildausschnitt die passende Aussage zuzuordnen.

a) „ich komm aus dem erzgebirge, das ist heftig
b) „ich bin zum ersten mal in der ddr“
c) „mein kind fährt hier hinten für 1,50″

Zuschauer: Geister, die Sachsen-Fernsehen rief

… nutzen rege die Rubrik „Zuschauernachricht“. Sie halten für ´ne Nachricht: Was sie wissen. Das ist wenig, aber die Beschreibung, dass das eigene Fahrrad „im hinterhof völlig vereist“ ist.
zau

Ossis: Klobrille vollgepisst?


„Reinigung nach Hausfrauenart“!

Chemnitzer Weihnachtsmarkt: Besser ohne Fidschis und Ami-Kitsch

SF-Moderatorin Anne Brüggmann (Brötchen verteilt am 29.10 und 18.11, Lebkuchen 6.12) hat sich in der National-Befreiten-Zone „einmal ungehört“:

Stadtzentrum: „Immer wieder neue Brösel da“

Investor Claus Kellnberger stoppt Versuch, Vögel einzufangen
Chemnitz. Claus Kellnberger hat das Umsiedlungsprojekt für Hunderte Tauben aus dem Johanniskarree vorerst abgebrochen. Auf Anfrage erklärte er die Bemühungen, die Tiere einzufangen, für gescheitert. Kellnberger, der in die Umgestaltung von Rawema-Gebäude und früherer Bundesbank sowie in einen Neubau eine zweistellige Millionensumme investiert und das frühere Sparkassengebäude gekauft hat, begründete dies mit einem Boykott durch Taubenfans: „Ständig haben Unbekannte Körner und Semmelbrösel vor die Fangvorrichtung gestreut und die Vögel damit weggelockt“, ärgert sich Kellnberger. Alle Versuche, Gegner des Umsiedlungsprojektes bei einer Fütteraktion anzutreffen, seien gescheitert, schimpft der Regensburger. „Oft haben wir nach dem Rechten geschaut und niemanden erwischt. Trotzdem waren immer wieder neue Brösel da.“

Dabei ist dem Großinvestor daran gelegen, dass die Tauben aus dem neu entstehenden Johanniskarree wegziehen. Vor allem das denkmalgeschützte Sparkassengebäude verschmutzten sie, berichtet er. Das Gebäude hat er gekauft, will Wohnungen und Geschäfte einrichten. Weil Taubendreck die Bausubstanz zerstöre, will er die Vögel einfangen und anderswo aussetzen lassen. Da aber die Balkone am Sparkassen-Gebäude zu wenig Platz für Fangvorrichtungen boten, hatte ein Schädlingsbekämpfer eine etwa zehn mal zehn Meter große Fläche in der Grünanlage am Johannisplatz abgeteilt, Planen aufgehängt und Fangkästen aufgestellt. Sein erklärtes Ziel: Möglichst alle Tauben einsammeln und in 50 Kilometer Entfernung aussetzen. Die Ausbeute waren drei Tauben. „Die Tiere wurden gefüttert und gingen nicht in unsere Fangvorrichtung“, sagt Kellnberger.

Jetzt sind die Planen wieder abgebaut, einige Tauben sind tatsächlich vom Johannisplatz weggezogen: Der Bauherr hat sie auf dem Rathaus gesehen: „Die Tauben sind gefährlich für das Kulturerbe“, warnt er. „Sie können erheblichen Schaden am Gebäude anrichten und mindestens Dachrinnen zerstören.“ Er bittet die Stadtverwaltung um Hilfe, um wenigstens die Fütterung zu verhindern. Schließlich ist das Futterverbot für wild lebende Tauben auch in der Polizeiverordnung festgeschrieben. Ordnungsbürgermeister Miko Runkel würde gerne helfen, wie er sagt. Von Kellnbergers Problem habe er aber bisher nichts gewusst: „Wir benötigen Hinweise, dann gehen wir gegen gezieltes Füttern vor.“

Der Investor selbst will nun zu altbewährten Mitteln greifen, um die Plagegeister zu vertreiben. „Wir lassen auf ihren Sitzplätzen auf dem Sparkassen-Giebel Dornen anbringen“, kündigte er an.

(via freiepresse.de)

Regionalsplitter Leipzig: „Dieser Mann nahm 19 Geiseln bei H&M“

Oliver Q. (41) gestern vor dem Landgericht: Er versteckt sich hinter einem Kätzchen- Schreibblock, trinkt „Vita- Cola“

(via bild.de)

Mit diesem Beitrag schließen wir uns der Forderung Hallo-Jenas an: Gebt den Blog (halloleipzig.blogsport.de) frei! eijeijei eijeijeijei!

Weihnachten ist, wenn der Ossi sich die Nordmanntanne in die Platte stellt

„Wir haben uns unter den Chemnitzern umgehört… “

(via sachsen-fernsehen.de)