Archiv für Oktober 2010

Hallo-Chemnitz-Liveticker zum Knaller: CFC – VfB

20:29 Uhr. Es geht gut los für die Fans von „Himmelblau“. Statt DFB-Pokal gibt´s Tennis im Internet. Hallo-Chemnitz-Ticker steht von Beginn an auf der Kippe.

20:30 Uhr. Vermutung: Die Mannschaften laufen ein.

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„Pokalhit wirft Schatten voraus“: Hallo-Chemnitz droht Sachsen-Fersehen

Sachsenfernsehen beweist einmal mehr, dass es der Amateurberichterstattung in den Bereichen „Verkehrsunfall“, „Stadtteilfest“ und „Bezirksligafussball“ in wirklich Nichts – am wenigsten aber an aufgeregter Kopf-, Halt- und Belanglosigkeit – nachsteht. Dementsprechend titeln sie im Hinblick auf das „Spiel des Jahrzehnts“: „VfB Stuttgart trainiert schon“ (um der Durchschlagskraft des gallischen Viertligisten trotzen zu können, Anmerkung HC).

Hallo Chemnitz halt langsam die Schnauze gestrichen voll von dieser ungelenken Berichterstattung von Ossis für Ossis. Euren identitären Bauernlümmelstolz, mal in Gestalt anbiederndster Demut, mal, wie in diesem Fall, großspurig, gerade so, wie eure Vorstellung von einem „Wessi“.
Das Internet gehört uns, oszilliert woanders, ihr Flaschen!

Dümmer als die Polizei erlaubt: Von augenscheinlich prokrastinierenden Hunden und 170 Zentimeter Bein in Bluejeans

Eine herausragende Polizeimeldung kopiert die Hallo-Chemnitz-Redaktion. Allerdings ist die: aus Zwickau. Das ist uns leider scheissegal. Denn sie geht:

Zwickau: Ein 60-Jähriger ist am Montagmittag von zwei freilaufenden Hunden ins Bein gebissen und dabei leicht verletzt worden.
Er war gegen 12 Uhr auf dem Verbindungsweg zwischen Crimmitschauer und Seilerstraße unterwegs. In Höhe der Gartenanlage „Rosenfreunde“ kamen ihm plötzlich zwei junge Männer mit ihren Mischlingshunden entgegen. Die beiden freilaufenden Hunde hatten nichts anderes zu tun, als dem 60-Jährigen in die Kniekehle zu beißen. Dieser musste sich daraufhin zur ambulanten Behandlung in die Notaufnahme des Kirchberger Krankenhauses begeben.

Die beiden augenscheinlichen Hundehalter entfernten sich nach den Bissen mit ihren Hunden, ohne dem Geschädigten die erforderlichen Angaben gemacht zu haben. Die beiden jungen Männer waren Anfang 20, etwa 170 Zentimeter groß, hatten kurzes dunkles Haar und waren nicht rasiert. Weiterhin trugen beide eine Art Armeetarnjacke und Bluejeans. Bei den Hunden handelt es sich um Mischlinge, etwas kleiner als Schäferhunde, mit kurzhaarigem schwarzen Fell und dobermannähnlicher Schnauze.

Chemnitzer FC bittet Nazihools um Rücksicht

Liebe Fanclubs des Chemnitzer FC,

mit Spannung und Vorfreude fiebern Fans und Verein dem Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart entgegen. […] Wir müssen Euch nun schweren Herzens mitteilen, dass zu diesem Spiel das Aufhängen der Zaunfahnen nicht möglich ist. Wohl wissend, dass Eure Zaunfahnen zu einer lebendigen und farbigen Fankultur dazu gehören und aus dem Stadion nicht wegzudenken sind, möchten wir Euch aufgrund folgender Sachlage um Euer Verständnis bitten:

Sichtfreiheit für alle Zuschauer

Das Stadion und dessen Blöcke sind ausverkauft, so dass die Traversen bis hinunter zum Begrenzungszaun voll ausgeschöpft werden müssen. Deshalb muss auch die Sichtfreiheit für die Zuschauer, die vorn stehen, gegeben sein. Dies wäre durch ein Aufhängen der großen Fahnen am Zaun tatsächlich leider nicht gegeben.

Vermarkter fordert für Fernsehübertragung freie Werbeflächen

Das Spiel wird auf SKY live übertragen. Der Vermarkter der Pokalspiele, fordert in dem Bereich, welcher von den Kameras abgedeckt wird, komplette Werbefreiheit. Es wurden sämtliche Werbeflächen im Stadion abgeklebt, um den Hauptsponsoren des DFB-Pokals exklusive Präsentationsfläche einzuräumen. Deshalb dürfen im Bereich der Gegengerade, wie bereits zum letzten Pokalspiel, keine Zaunfahnen aufgehängt werden.

Der Chemnitzer FC bittet um Anerkennung dieser Festlegung, um Euer Verständnis und um Rücksichtnahme auf alle Besucher dieses Spiel. Lasst uns gemeinsam einen einzigartigen Pokalabend genießen. Schon jetzt freuen wir uns auf ein Wiedersehen beim nächsten Regionalliga-Heimspiel, bei dem unsere Fanclubs wieder in voller Farbenvielfalt die Zaunfahnen präsentieren und das Bild beleben können.

Himmelblaue Grüße

Peggy Schellenberger
(Fanbeauftragte des CFC)




Schwarz-Rot-Goldenes Wochenende: Tscheche gesteht Autoeinbrüche

Tscheche gesteht Autoeinbrüche

Eine Polizeistreife kontrollierte am Freitagmorgen eine 19-Jährige und ihren 24-Jährigen Begleiter.

Die beiden Tschechen waren gegen 02.20 Uhr zu Fuß auf der Carl-von-Ossietzky-Straße/Ecke Adelsbergstraße unterwegs. Sie gaben auf Nachfrage der Polizisten an, dort abgesetzt worden zu sein. In den beiden von ihnen mitgeführten Rucksäcken befand sich unterschiedliches Werkzeug, was die Beamten misstrauisch machte. Sie ließen die beiden laufen, aber nicht aus den Augen.

Ihr Weg führte sie zu einem Citroen, der vor einem Grundstück Am Wiesengrund geparkt war. Im tschechischen Fahrzeug saß ein weiterer Mann, ebenfalls Tscheche. Bei der Kontrolle des Pkw wurde im Fahrzeug verschiedenes Werkzeug entdeckt.

Außerdem fanden die Beamten Ausweis, Führerschein und EC-Karte eines 20-jährigen Deutschen, dessen VW Bora in der Nacht zum 19.10.2010 auf einem Parkplatz an der Elterleiner Straße in Schlettau aufgebrochen worden war. Alle drei Personen wurden vorläufig festgenommen.
Gegen 03.20 Uhr erschien ein weiterer Tscheche (29) am Pkw, der ebenfalls einen Rucksack mit Werkzeug bei sich hatte. Auch er wurde vorläufig festgenommen.
[…]

(via sachsen-fernsehen.de)

Schöner Skoda zerkratzt, Aktivbürger sollen es richten

Hohenstein-Ernsthal, das Städtchen in Nahdistanz zu Chemnitz und der Autobahn 4, hat in seiner Geschichte nachweislich viele „Dreckskerle“ hervorgebracht: Dichterfürst Karl May („Winnetou 3″, „Villa Bärenfett“, „Kleines Taschenlexikon von Ficki-Ficki“), Fussballidol Hans-Uwe Pilz (Zwickau, Zwenkau, Zwischenmiete) und die drei Neonazis Nico, Rico und Mirko, die 1999, in der Nacht zum „Tag der deutschen Einheit“ einen „Punker“ totschlugen. Doch jetzt, 11 Jahre später, sieht sich der ewige Bürgermeister Homilius ganz anderen Herausforderungen gestellt, als ein Denkmal für das Opfer, zum Gedenken an Mord und Totschlag in der Provinz, zu verhindern: „Dreckskerle“ sind unterwegs, zekratzen Skodas. Und das ist: „Im Prinzip deutsche Technik“ .

Homilius geht davon aus, dass „diesen Dreckskerlen“ – gemeint sind die bisher nicht bekannten Täter – nur durch die Aufmerksamkeit der Bürger (!) das Handwerk zu legen sein wird.


Unser Skoda war in diesem Jahr schon zweimal Ziel von solchen Attacken
(via Freie Presse)

Chemnitzer Herbstschau: Da tanzt das Quartiersmanagement!

Mit Tränen in den Augen präsentiert Hallo-Chemnitz eines der wohl schönsten Videos des Internet:

(via chemnitzer-herbstschau.de)

Gelungen: Chemnitzer FC ironisiert Nazi-Problem

zwei Wochenhöhepunkte kennt der daheimgebliebene, weil in jeder Hinsicht verblödete Ossi: den Formel-Eins-Pilotenmut und Spiele „seines“ Vereins am Samstag. Nur findet der, seit vier oder fünf Jahren, ob der Dürftigkeit des Kaders (ei oh ei, wo is unsor Ballack hin?), in der Hauptsache viertklassig und Sonntags statt. Fussballmafia DFB! Doch jetzt ist Schluss mit der ostophoben Regionalligascheisse: Die Verrat am deutschen Wirtschaften verübenden Red Bull Leipzig in der Liga auf Distanz haltend und seriensiegend über St.Pauli (einmal davon fanseitig, durch gelungene NS-Choreo), steht nun für die „Himmelblauen“ der nächste Meilenstein der Bedeutungslosigkeit ins Haus. Der Sachsenpokalsieger trifft auf den richtigen VfB Stuttgart und hält für „frech“, was angesichts des jüngsten Überfalls von CFC-Nazihools auf ein Kulturzentrum, zynisch ist:

Mittlerweile sind es nur noch acht Tage, bis die Spieler des VfB Stuttgarts durch den Spielertunnel unter dem Block C auf den Burghof der Festung Fischerwiese müssen. Und wie bereits gegen St. Pauli hat der Club in der Stadt eine kleine, feine, und bißchen freche Werbeaktion initiiert. Es gibt nette City-Cards mit einem flotten Spruch und der Spielansetzung darauf, und an den Litfaßsäulen wird großflächig mit dem augenzwinkernden Slogan „Noch glaubt ihr, wir sind euer kleinstes Problem“ für das Spiel gegen den VfB geworben.

(via Satire-Website und Forum cfc-fanpage.de)

Freie Presse: Herbst ist Ideologie

… und Depression eine Frage der Einstellung

Hallo Chemnitz

Nebel, Kälte, kahle Bäume – Sie finden den Herbst deprimierend? Vielleicht kommt es nur darauf an. Darauf, dass man die richtigen Klamotten trägt. Darauf, dass man Zeit hat. Und darauf, dass es früh am Tag und alles still ist. Sind diese drei Bedingungen erfüllt, kommt ein Spaziergang um den Schloßteich fast einem Besuch im Märchenland gleich. Wie verwunschen hat die fast menschenleere Anlage gestern Früh jedenfalls gewirkt. Hätte mich nicht gewundert, wenn ein Fabelwesen dem Wasser entstiegen wäre. (scz)

Doppel-Rot und Eier-Tritt

Aberglaube, Klischee, Kategorisierung und Schicksalsdeterminismus: Idioten auf´s Maul geschaut

(via sachsen-fernsehen)

Keine Beamten da. Sind bei Mario Barth. Gez.: Sachsen-Fernsehen und Polizei Sachsen

Leipzig verbietet Neonazi-Aufmärsche

Die vier angemeldeten Neonazi-Aufmärsche sind von der Stadt Leipzig verboten worden.
Die Rechtsextremen dürfen am Samstag nur eine Kundgebung am Hauptbahnhof abhalten. Die Veranstaltung ist zeitlich beschränkt worden, sie findet zwischen 13 und 17 Uhr statt.

Als Grund für die Entscheidung wurde ein Mangel an Polizisten genannt. Es sind nicht genügend Beamte da (gemeint ist Leipzig, Sachsen), um die Aufmärsche und die Gegenveranstaltungen abzusichern. Die werden für ein Fußballspiel, eine Comedy-Veranstaltung (gemeint ist der sonntägliche copy/paste-Transfer der Polizeimeldungen vom Wochenende auf die Sachsen-Fernsehen-Website) und den Opernball gebraucht.

(via sachsen-fernsehen.de)

„Waschbären erreichen Chemnitz“

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(via sachsen-fernsehen.de)

Leipziger Mundartkünstler stellen sich in Chemnitz 2 vor


Hallo Pizza: Keine Entblödung am „broccoli mountain“

Wo das antiamerikanische Ressentiment dem Ostler eine Brücke baut, wird die Pizza zum kleinsten gemeinsamen Nenner des bumslangweiligen Provinzlers und des immer irgendetwas ver- und reinspulenden Amis (Kapital, Macht, Pizza, dionysische Launen):

Sexy Mouse (21) muss drei (3) Monate Daihatsu fahren

Unglück im Glück hatte „Tina“ (21, Chemnitz Karbel), nachdem sie erfolgreich für den hiesigen Ableger eines Formatradios blankzog: „So sexy ist Chemnitz!“. Und dafür kramte Radio Chemnitz – zusammen mit seinen Partnern „Daihatsu Gering & Pfeifer, Digi Art und allen Hörern“ – € 5.000 aus dem radiophonen Limbus heraus, die die Sexy Mouse nun als Siegerin ausweisen. Doch damit für „Tina“ (leider) nicht genug. Der glatte Junior-Chef vom Autohaus „Gering(!) und Pfeiffer(!)“ packt den Drehmomentschlüssel aus: