Archiv für September 2010

Chemnitz OT Gablenz: „iPhone 4 geklaut“

Eine Mutter bittet um Hilfe, da ihrem Sohn in Chemnitz-Gablenz ein neues iPhone 4 gestohlen wurde.

Schauen Sie in die Kleinanzeige, und melden Sie sich, falls Sie einen Hinweis haben!

http://www.sachsen-fernsehen.de/default.aspx?ID=14&showKategorie=20&showKleinanzeige=3365

(via sachsen-fernsehen.de)

König Otto: In Chemnitz wurde mir ein Brot

Otto Rehakles („Früher durften in jeder Bundesligamannschaft nur drei ausländische Profis spielen. Heute spielen nicht einmal mehr drei Deutsche“) (links, Mitte, rechts) nimmt ein Brot (Mitte) vom FDP-Blödelbarden Meyer (rechts) beim „Oldieturnier“ (Chemnitz) entgegen.

(via oldieturnier)

Fernando-Express: Mit Volldampf zurück in´s dritte Reich

Hier zeigt Hallo-Chemnitz einen Imagefilm der Parkeisenbahn Chemnitz. Und während das HC-Team deswegen auf die nächste Abmahnung wartet, darf sich der Betrachter echt über den rückwärtsgewandten Kleinsteisenbahner Fernando (11) wundern: So jung – so alt. Rollenspiel hin oder her, Fernando ist bereits voll und ganz die Anderen, der verachtenswerte mehrheitsdeutsche Zwangscharakter. Diszipliniert zeigt der „Blockwart“ „den anderen wo´s langgeht“, vor allem denen „außerhalb der Gemeinschaft“ und den Frauen, hier noch Mädchen, aber auch in Uniform.

Hallo-Chemnitz fragt: a) erinnert man sich noch an die filmische Umsetzung der Blechtrommel von NS-Boy Grass? und wirft b) für Fernando (11) den Blick voraus

Werter Leser,

Sie fragen sich sicherlich, weshalb all die spaßigen Embedded-Videos, die den Besuch von Hallo Chemnitz zu einer Reise in die Zeit von 56k-Modems gemacht haben, nur noch per externe Links zu erreichen sind. Wenn Sie meinen, diese Umstellung geschah aus Gründen der Performance, kennen Sie uns jedenfalls schlecht. Nein, entnervter Leser, etwas anderes zwingt uns zur Verstümmelung unseres Werkes: Die Hallo Chemnitz-Redaktion sieht sich einer Welle von Klagen gegen Urheberrechtsverletzungen ausgesetzt. Ein Heer von bierernsten Winkeladvokaten belagert seit Tagen unsere Geschäftsstelle in der ehemaligen McDonalds-Filiale Brückenstraße; schwer verständliche Emails von schlecht ausgebildeten Prokuristinnen überfüllen unsere Postfächer und nötigen uns, aus Satzellipsen die jeweiligen Anliegen zu interpretieren; Menschen, die in ihren Medien-Beiträgen die Falscheit dieser Gesellschaft eins zu eins abbilden, somit das Schlechte verdoppeln, halten UNS, Hallo Chemnitz, der Speerspitze des aufklärerischen Denkens in seiner frühbürgerlichen Form, moralische Verwerfungen vor. Und als ob das nicht genug wäre, wird Hallo Chemnitz von so manchem Lokalschmierfinken, dessen politischer Sachverstand sich auf den Inhalt von Polizeimeldungen beschränkt, als rechtes Medium eingeschätzt. Darum lassen wir an dieser Stelle den Genossen Mao zu Wort kommen, der 1939 wusste:

Wenn der Feind uns bekämpft, ist das gut und nicht schlecht, …denn es ist ein Beweis, …daß unsere Arbeit auch glänzende Erfolge gezeitigt hat. (Mao Tse-Tung, 26. Mai 1939)

Partners in Crime: Geier Sturzflug und Hallo-Chemnitz

Im Zuge der Fusion der Stadtwerke mit der Erdgas-Südsachsen zum Superkonzern EINS schnippte nicht nur Mitarbeitern und Kunden entsetzt der Nagel aufs Furnier. Vielmehr lässt sich das neue Motto des sympathischen Versorgerkonzerns, das i.Ü. von Geier Sturzflug (Hits: „Bruttosozialprodukt“, „Arbeitslos“) vorgetragen wurde, mit nicht weniger als reinkompatibel mit dem Antrieb der HC-Redaktion beschreiben:

[…] Die Veteranen der Neuen Deutschen Welle hatten für den Strom- und Gas-Konzern einen ihrer Hits mit einem neuen Text versehen. Darin heißt es unter anderem: „Wir haben jetzt die Power/und setzen Sachsen unter Strom/[…]

(via freiepresse.de)

„Moderatorin verteilt Brötchen“

Ab 8.00 Uhr konnten sich Fans (!) die Aktionstüte (!) mit 10 frischen Brötchen abholen und nebenbei noch ein Autogramm (!) erhalten (!).

Für noch mehr „Andrang“ wäre allerdings gesorgt gewesen, hätte die „Moderatorin“ beim Abschenken von „Frau Pietschmanns“ Backwerk anbieten können, die Sachsen-Fernsehen obligaten Polizeimeldungen von vor einem Jahr als Limerick aufsagen zu können. Hallo Chemnitz fragt: Schmecke?

zum Video: klick

(via Sachsen-Fernsehen)

Hallo Chemnitz: Spießer nehmen sich besser vor FP-Redakteur in Acht

Spießer nehmen sich besser in Acht, denn in der heutigen Episode der uns den Namen stiftenden Freie Presse-Kolumne „Hallo Chemnitz“ öffnet ein offensichtlich jugendlicher „Redakteur“ seinen Hosenstall – und so entfährt ihm:

Hallo Chemnitz

In meiner Wohngemeinschaft suchen wir gerade einen neuen Mitbewohner. Das geht raus an alle potenziellen Bewerber: Es ist nicht ratsam, zum Vorstellungsgespräch in der Studentenbude die Eltern mitzubringen. (dial)

In unseren Redaktionsräumen (alte McDonalds-Filiale gegenüber Freie Presse-Hauptgeschäftsstelle) wird unterdessen die These diskutiert, ob es sich bei benannter Kolumne nicht genau um den Platz handelt, der beim Satz der Zeitung frei bleiben muss und dann mit modifizierten Twittermeldungen gefüllt wird.

Freie Presse Leserobmann ist der ewige Sarrazin

Als Mediator eingestellt; seit dem ersten Beitrag mit dem stumpfen Provinzgeist der Leser paktiert: der Leserobmann(!) der Freien Presse. In seinem heutigen „Blog“ materialisierte sich ihm das Ossi-Gen vollends:

Seine Meinung zu vertreten und öffentlich zu äußern – dazu gehört manchmal auch viel Mut. Das habe ich in diesen Tagen, als Thilo Sarrazin sich zum Sprachrohr der unerschrockenen Wahrheitsverkünder aufschwang, deutlich gemerkt.

(via Freie Presse)

Promis wünschen sich etwas von Hallo-Chemnitz: Teil 1

Immer mehr Chemnitzer Promis melden sich bzgl. Hallo-Chemnitz zu Wort. Kein Wunder bei dem Bienenfleiß der Redaktion. Drei klebrigste Beiträge pro Tag? Für die Internetprofis von Hallo-Chemnitz ,seit fast schon 2 Monaten, keine Seltenheit mehr. So nimmt es nicht Wunder, dass auch die Chemnitzer Medienprominenz nicht mehr vorbeikommt an den emsigen Körbchensammlern. Lutz Escher , Chemnitzer Radiourgestein („kultige Diskohits“), äußerte sich heurig als erster waschechter Medienprofi über Brutschmarotzertum („richtige Satire kommt ohne Quelle aus“), „Behördenirrsinn“ im Sozialverband und gemeinschaftliches Abwehrverhalten. Im Detail folgendermaßen: (mehr…)

Chemnitzer 9. Klasse-Chefin kauft sich von Rückgeld Kind in Nepal

Hier kündigt ein asymmetrischer Neunmalklug – vor den nimmersatten Kameras von SachsenFernsehen – an, etwas Gutes zu tun: Geld wird gesammelt für ´ne Klassenfahrt. Und vom Rest? Ein Kind in Nepal gekauft. Und nebenbei tranieren solche Interviewsituationen Rhetorik und Selbstbewußtsein der junge Prinzessin gleichermaßen, weil sie weiß: bald mach ich das alles an der Hochschule weiter.

zum Video: klick