Archiv für August 2010

Nicht schlecht: Mit „Hallo Chemnitz“ auf´s Stadtfest

In Zusammenarbeit mit der Freien Presse Chemnitz empfiehlt die Hallo-Chemnitz-Redaktion seinen Lesern handverlesen die besonderen Highlights des diesjährigen Stadtfestes:


Straße der Nationen
– präsentiert vom Stadtsportbund Chemnitz und „Freie Presse“:

Samstag
10.00 Uhr Eröffnung – Böllerschüsse durch den Schützenverein Chemnitz 1990

Sonntag
10.00 Uhr Eröffnung – Böllerschüsse durch den Schützenverein Chemnitz 1990

Neumarkt
Freitag
20.30 Uhr Modern Talking Reloaded

Samstag
15.00 – 18.00 Uhr 5 kleine Jägermeister – Tote Hosen Coverband

Markt
Freitag
19.00 Uhr Begrüßung durch den Moderator
19.15 Uhr Die Ossis mit Anja Krabbe

Samstag
21.45 Uhr Die Firma

Rosenhof
Samstag
18.00 Uhr indischer Tanz
19.00 Uhr Bauchtanz

Sonntag
17.00 Uhr Bauchtanz

(via Freie Presse)

Fett: Hacker manipulieren Website der Jungen Union Chemnitz

Chemnitzer Netzwelt. Nachdem der Chemnitzer CDU-Politiker Kai Hähner sich heurig abfällig über Schwule äußerte (klick!), rief dieser Umstand unter den Chemnitzer Eingeborenen kaum mehr als ein paar Gutmännlein auf den Plan. Gegen den reaktionären backlash, das bauchlinke Entsetzen und heteronormative Tradierung von Lebensmodellen zielt wohl auch die jüngste Netzattacke der „queerfeministischen Schläger Brühl Nord“ (QSBN) auf die Webpräsenz der Jungen Union. Kurzerhand tauschten sie gestern Vormittag das Gruppenfoto des Vorstandes aus. Das manipulierte Bild zeigt eine Gruppe aus dem Leim gegangener Homosexueller vor einem üppigen Rhododendron im Spassbad Gay-Tropical-Island (Brandenburg).
Hallo Chemnitz findet: Eine Idee mit Pfiff!

Volle Möhre Maul verbrannt: Freie Presse zieht working poor zur Rechenschaft

Das lumpige TV-Flopformat um Qualitätsvergleiche von Waren und Dienstleistungen endlich auch gedruckt! Feister Freie-Presse-“Redakteur“ zeigt sich größtenteils echt unzufrieden mit Kaffee-Zubereitung und Arbeitstempo prekär Beschäftigter.

(Bildquelle: Freie Presse)

Laut Statistik trinkt jeder Deutsche jährlich rund 150 Liter Kaffee. Doch Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Alexander Dinger von der chemnitzer-Redaktion testete den „Coffee to go“ (Kaffee zum Mitnehmen) in sieben Cafés und Bäckereien der Innenstadt. Bewertet wurden nach dem Schulnoten-Prinzip Dauer der Zubereitung, Preis und Aroma.

[…]
Coffeeshop Company:
1.20 Minuten – der Kaffee schmeckt dünn und ist nicht heiß genug. Mit 1,90 Euro ist er der teuerste im Test. Pluspunkt: einziger Anbieter, der für Allergiker auch Soja-Milch führt.
Note: 3.

[…]

Tchibo: Der Filterkaffee wird nach 30 Sekunden serviert, ist heiß, schmeckt temperamentvoll und ist mit 1,40 Euro günstig. Einziger Wermutstropfen: Die Bedienung hatte wohl einen schlechten Tag, war etwas schnippig.
Note: 2.
[…]

(via Freie Presse)

Ost-Schock: „Erstmals weniger als 10.000 Trabis in Sachsen“

… aber Glück im Unglück:

Ich bin nicht traurig, dass wir weniger als 10.000 Trabis in Sachsen haben. Denn die geltungssüchtigen Leute, die den Trabi mal kurz spannend fanden, verschwinden langsam. Der harte Kern aber bleibt

(via Freie Presse)

Für Chemnitz kann HC, unter Berufung auf die Sächsische Zeitung, jedoch Entwarnung geben. Romy (32), Mandy (0) und Rico (1) heißen nicht zum ersten mal die Heilsbringer dieser Stadt. Sie sorgen für: „das Comeback des Kult-Autos

Das haben sich die Jugendlichen selbst aufgebaut

Durch die Beteiligung von Jugendlichen an den Repressionsorganen zu mehr Akzeptanz bei der Abstrafung von Jugendlichen.

Sechs Chemnitzer Schülerinnen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren beginnen heute ihre Ausbildung zum Schülerrichter. Die Arbeiterwohlfahrt Chemnitz (AWO) startet das Projekt „Schülergericht“. Dabei geht es um die Ausbildung von Jugendlichen zwischen 14 und 20Jahren zu Schülerrichtern, damit sie anschließend in Jugendstrafverfahren mitwirken können.

Ziel des Projektes ist es, mit straffällig gewordenen Jugendlichen und Heranwachsenden über ihre Straftaten ins Gespräch zu kommen und angemessene Sanktionen festzulegen. „Wenn Jugendliche und Heranwachsende ihr Fehlverhalten von Gleichaltrigen vor Augen geführt bekommen, kann das eine große Wirkung haben“, sagt Projektmitarbeiterin Grit Beyer.

Zur Ausbildung gehören Seminare, die Vertreter der Polizei, der Staatsanwaltschaft, des Amtsgerichtes, der Jugendgerichtshilfe und des Sozialen Dienstes der Justiz halten. Für die Teilnahme erhalten die Schülerrichter ein Zertifikat. Eingesetzt werden sollen die ersten Chemnitzer Schülerrichter ab Oktober. Gefördert wird das Projekt vom sächsischen Staatsministerium der Justiz. (GP)

(Freie Presse 18.8.2010)

Jürgen Elsässer und die sächselnde Frau vom Fahrgeschäft wissen: „Hebel zurückziehen, dann geht´s wieder nach oben“

Vroooom: Freie Presse Mitarbeiter hält Pixelhaufen für Karrieresprungbrett


(Bildquelle: Freie Presse)

Augen auf im Straßenverkehr: „Freie Presse“-Mitarbeiter Alexander Dinger testet den Lkw-Fahrsimulator. Hydraulisch bewegte Führerkabine und Rundum-Videoleinwände lassen den Test täuschend echt erscheinen.

Dem Anschein nach hat „Freie Presse“– Mitarbeiter Alexander Dinger seit Jahren kein Computerspiel angerührt, so dass er die auf ihn zuruckelnden weißen Blöcke fälschlicher Weise als „täuschend echte“ Lastkraftwagen überführt. Zum Abgleich stellt Hallo Chemnitz allen Lesern einen Screenshot eines Kleintransporters aus dem fast 3 Jahren alten Video-Game „GTA4″ bereit:

Volksmujaheddin Morgenleite: „Heckertgebiet, das ist das drittgrößtes Neubaugebiet im Ostgebiet, du Scheiss Bitch“

„Wir hören gern von Ihnen“ : Freie Presse installiert dank Hallo Chemnitz „Leser Obmann“

Nachdem „Hallo Chemnitz“ seit seinem Start den hiesigen Provinzpresse mit seinen ganz eigenen Waffen (copy/paste) übererfolgreich den Spiegel vorhalten konnte, reagiert die Freie Presse nun mit der Installation eines „Leser-Obmanns“ auf den sympathischen Spott unserer Redaktion und gelobt Besserung.

Liebe Leserinnen und liebe Leser!

Reinhard Oldeweme kümmert sich um Ihre Anliegen und Fragen

Chemnitz. Ab sofort gibt es einen Menschen mehr, der sich um Sie kümmert. Er heißt Reinhard Oldeweme und ist unser Leser-Obmann – Ihre Stimme in der Redaktion. Er wird sich ausschließlich um die Anliegen der Leserinnen und Leser kümmern. Neben den Redaktionen vor Ort und der Chefredaktion ist er für Sie ein zusätzlicher Ansprechpartner bei der „Freien Presse“.

Nicht alles, was in der Zeitung steht, gefällt. Fragen entstehen: Warum berichtet die Redaktion auf diese Art und Weise? Beiträge begeistern oder enttäuschen. Fehler ärgern. Bilder verstören. „Ich höre mir jedes Anliegen an und versuche zu helfen. Es geht zum einen darum, unsere Arbeit zu erklären, zum anderen, den Standpunkten der Leser in der Redaktion das nötige Gewicht zu geben“, sagt Reinhard Oldeweme zu seiner neuen Aufgabe.

Wer sich von der Zeitung falsch verstanden fühlt, wer auf der Suche nach einem Ansprechpartner ist oder einen Leserbrief veröffentlichen möchte, ist bei ihm ebenso an der richtigen Adresse. „Häufig hilft schon ein Gespräch, um ein Problem aus der Welt zu schaffen. Dafür bin ich da“, so Oldeweme.

Der Leser-Obmann wird nicht im Stillen arbeiten. Im Gegenteil. Jeden Mittwoch berichtet er auf der Seite „Leserforum“ in einer Kolumne über seine Arbeit. Klare Sache: Auch im Internet ist er erreichbar. Täglich informiert er in seinem Blog über das, was er gerade für die Leser klärt, über was diskutiert wird und was er selbst gern von den Lesern erfahren möchte.

In diesem Sinne: Wir hören gern von Ihnen!

Nach Pokalschlager: Bürokratieabbau bei den Ultras Chemnitz 99

Nachdem Teile des Chemnitzer Fussballpublikums das Wochenende mit dem Überfall auf das alternative Wohnprojekt Reba84 im Rahmen einer Wehrsportübung hatten ausklingen lassen, sollte dies gleichzeitig der Startschuss/ Messerstich sein, sich selbst auch organisationsstrukturell zu verschlanken: Wider dem technokratischen Filz der BRD, für mehr direkte Aktionen. Selbstreferenziell („joa is de hoid schu weihnachten?“) und bedeutungsschwer teilt man mit:

Im Sommer beschlossen die führenden Köpfe der jeweiligen Ultra-Gruppen die Auflösung der Brigade Süd. Doch keine Angst, man ist nicht untereinander zerstritten, eher liegt es daran, das man nach 3 Jahren Brigade Süd feststellen musste, dass diese Übergruppe im Endeffekt keinen wirklichen Nutzen hat und alle Dinge, die man in den letzten Jahren veranstaltete auch ohne BS möglich gewesen wären. Die Zusammenarbeit der Gruppen wird natürlich weiterhin bestehen bleiben – nur eben ohne Brigade Süd. Das heißt unter anderem auch, das vorm Block 6 ab heute wieder die Fahne der Ultras Chemnitz hängen wird, daneben wie gewohnt die Fahnen der anderen Gruppen. Das heißt aber eben auch, das wir die Bürde auf uns nehmen und mehr Verantwortung für die Kurve auf unseren Schultern tragen. Trotz allem gehen wir natürlich weiterhin von einer guten und fruchtbaren Zusammenarbeit mit den anderen Gruppen der Südkurve aus […]

Das erregt natürlich Gemüter und so diskutieren die Chemnitzer Fussballfans darüber, ob das kollektive Skandieren von „Ostdeutschland ist Naziland!“ eine politische Äußerung darstellt und somit nicht ins Stadion, als vielmehr auf die Straße gehöre, wie etwa von Oberultra Ronny Licht gefordert.

Es ist fast so schlimm, wie Menschen beim tanzen zu Drum‘n'Bass zuzusehen

und man wird sofort und genau an drei Dinge erinnert: Schuhplattler, Thunderdome, Randfichten.

Hundsmiserables Gestocher: Die Ossis freut´s!

Schade – „Seit Jahrzehnten in Deutschland“ aber immernoch: Zero Tolerance

Brutaler Überfall in Chemnitz: Eine 23-jährige Zeitungsausträgerin und ihr 48-jähriger Vater, der aus Kuba stammt, jedoch seit Jahrzehnten in Deutschland lebt (Hervorhebung von HC, um zu zeigen, dass das doch schon ein Phänomen der Mitte ist ne?) sind am Mittwoch von einem bislang unbekannten Mann beschimpft und geschlagen worden. Polizeiangaben zufolge wurde die jungen Frau vor einem Mehrfamilienhaus an der Carl-von-Ossietzky-Straße von dem Mann zunächst mit ausländerfeindlichen und beleidigenden Äußerungen beschimpft. Dann schlug der Täter auf sie ein, riss sie zu Boden und trat mehrfach nach ihr. […]

(via freiepresse.de)

Zero Tolerance in Untermarxgrün

Untermarxgrün: Polizei stellte Crystal sicher

Oelsnitz OT Untermarxgrün. Die Polizei hat am Dienstagabend während einer Verkehrskontrolle in Untermarxgrün bei einem 30-Jährigen 0 Gramm Crystal gefunden. Der Mann wird am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt.

(via freiepresse.de)

Hallo Chemnitz

„Gestern Früh an der Kreuzung Falkeplatz/Bahnhofstraße. Eine junge Frau vor mir schminkte sich im Auto. Plötzlich zeigte die Ampel Grün. Kurz vor der schon einsetzenden Gelbphase fuhr die Frau los. An der nächsten Kreuzung Bahnhof-/Annaberger Straße das gleiche Zeremoniell. Schminkkasten in die Hand und los ging’s mit dem Pudern im Gesicht. Einige Fahrzeugführer hatten schon ihre Hupe betätigt. Umsonst: Denn dieses Mal schaffte es die junge Frau nicht mehr – die Ampel zeigte bereits wieder Rot. Mein Tipp an die junge Dame: Eine halbe Stunde eher aufstehen und das Schminken vor dem Spiegel und nicht im Auto erledigen. (BEW)“

(fp 11.08. 2010)

Es würde im übrigen keinen Unterschied in der Sache machen, wenn der blaue Untergrund unserer geliebten Freie Presse-Kolumne unbedruckt bliebe, denn auch dann wäre die Rezeption dergleichen ein sich-versenken in die Leere.

Kleingärtner am Stadtpark behalten Humor


(Wer diese wackeren Gartenzwerge mal kennenlernen möchte, dem sei ein Besuch in ihrer Freiluft-Konstante empfohlen.)

Nachtrag: Unter Umständen ist das lol in dem Bild ein makaberer Werbespass des Polargartens selbst, der sich bekanntlich in der Scheffelstrasse 1o1 befindet.

Selbstgerecht: „In Bussen und Bahnen sächselt’s aus dem Lautsprecher“

[…] Ricarda Winkler ist die neue Stimme bei den Haltestellenansagen der CVAG-Bahnen. Die 23-jährige Chemnitzerin wurde vom Unternehmen wegen ihrer ruhigen und angenehmen Stimme ausgewählt. Der leicht sächsische Dialekt sei dabei durchaus beabsichtigt.
[…]

Zurück zur menschlichen Ansage

„Er (der Dialekt, Anmerkung HC) beinhaltet im Gegensatz zur Behördensprache etwas liebevolles, familiäres und vermittelt ein Gefühl von Heimat.“ Eben auch in der Bahn oder dem Bus.
[…]

dicknacktgeilossisexy
Schade: Diese Träne drückt ihr Lokalkolorit (Hörbeispiel) zukünftig durch die Lautsprecher in Bus und Bahn

(via freie-presse.de)

Die dümmsten Polizeimeldungen der Welt/Kalenderwoche 31

Jaguar kontra Rehbock

Gegen 16.40 Uhr war am Donnerstag ein Pkw Jaguar (Fahrer: 58) auf der Waldheimer Straße aus Richtung Weißthal in Richtung Mittweida unterwegs.

Etwa 400 Meter vor dem Ortseingang Mittweida sprang plötzlich nach Polizeiangaben von links ein Rehbock aus einem Maisfeld auf die Straße und stieß mit dem Jaguar zusammen.

Dabei entstand an dem Pkw Sachschaden in Höhe von ca. 7 000 Euro. Der Bock verendete noch am Unfallort.

Gerissener Gauner

Als es am Donnerstagvormittag in einer Vereinssporthalle auf der Irkutsker Straße im wahrsten Sinne des Wortes um die Wurst ging, machte das einem vermeintlichen Dieb richtig Durst.

Ein Mitglied des Sportvereins begegnete laut Polizei gegen 08.45 Uhr in der Sportstätte einem Fremden.

Der, angesprochen, was er hier wolle, folgende Geschichte erzählte: Er habe an der Sporthalle seine Notdurft verrichtet, als plötzlich zwei Männer durch ein Fenster der Sporthalle ins Freie geklettert seien. Er habe vermutet, dass es sich um Einbrecher handelt und habe deshalb die beiden, allerdings erfolglos, verfolgt.

Da ihn diese Verfolgung durstig gemacht habe, fragte er nun das Vereinsmitglied, ob er etwas zu trinken bekommen könne. Mit einer Flasche Bier und einem Dank auf den Lippen zog der Fremde von dannen.

Erst danach, als das Vereinsmitglied zwei mit gefrorenen Bratwürsten und Fleisch, Getränken und Sportbekleidung vollgepackte und quer durch die Sporthalle geschleifte Taschen sowie eine gewaltsam geöffnete Hallentür bemerkte, schwante ihm, was wirklich passiert war – der Fremde selbst war der Einbrecher und war beim Abtransport der gefüllten Taschen von dem Sportler überrascht worden.

Nach der Anzeige bei der Polizei laufen nun die Ermittlungen zu dem etwa. 40 Jahre alten, um die 1, 60 m großen und schlanken Täter mit rundem Gesicht und kurzen dunkelblonden Haaren.

(via sachsen-fernsehen.de)

Kabarettist Dietmar Holz hat sich diesmal Gedanken gemacht zum Thema Bau der Hartmannbrücke.

schnür ab die luft,
dem, der die hos eng.
an sich trägt.
ne info ist´s:
leider nicht,
nur wunsch.

(via sachsen-fernsehen.de)