Archiv für Juli 2010

„Kabarettist Dietmar Holz beschäftigt sich diesmal mit der Anreise zum Weinfest“

dumm wie holz ist:
dietmar holz.
jeden freitag scheisst er ein,
bei uns zwein,
stellt sich ein: scham.

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Bei MCs in Chemnitz Einfach nur geil D

Wie zu erwarten: Der Pöbel reagiert (auf das Unnötige)

„SirLion“ schreibt so:

Rekord wird sicherlich nicht angenommen, da kein Offizieller von Guinnes anwesend war – aber es hätte sein können, da es eine geplante Aktion war. Keiner kann mit diesem Video beweisen, dass es die bestimme Anzahl an Teilnehmern war und dass es sich um einen Brunch handelte. Viele Grüße – ein Realist.

Weltweit einzigartig: 1826 „gefüllte Partyschweine“ brunchen

Rekord! 1826 Leute brunchen in Chemnitz

Weltweit einzigartig: Noch nie kamen so viele Menschen zum ausgedehnten Frühstück zusammen – Video wird an Guiness-Buchverlag geschickt
Chemnitz. Der Rekordversuch ist geglückt. Insgesamt 1826 Menschen haben am Sonntag auf dem Seeberplatz gefrühstückt. Noch nie zuvor hatten so viele Leute gemeinsam gebruncht. So besagt es zumindest die Onlineausgabe des Guinness-Buches der Rekorde. Organisator André Gruhle, Chef des am Seeberplatz angesiedelten Restaurants Diebels Fasskeller, hofft nun auf einen Eintrag in das weltbekannte Rekordbuch.

„Wir hatten zwei unabhängige Zeugen, welche die Besucher bei unserem Rekordversuch gezählt haben. Sie werden jetzt vor der Jury beurkunden, wie viele Leute insgesamt da waren“, erklärt André Gruhle. Seit Monaten hat er auf den Tag zugearbeitet, zusammen mit Vereinen ein Programm auf die Beine gestellt, dass die Leute nicht nur sättigen, sondern auch kulturell unterhalten sollte. „Unter anderem konnten wir den Verein Kraftwerk gewinnen, uns beim Rekordversuch zu unterstützen. Die Mitarbeiter bauten eine Spielstraße auf, an der sich die Kinder unserer Gäste die Zeit vertreiben konnten“, erklärt Gruhle.

Die Gelegenheit nutzte auch Familie Bitterfeld aus dem Erzgebirge. „Freunde hatten uns von dem Rekordversuch erzählt. Also haben wir sie besucht und sind mit ihnen gemeinsam hier her gekommen“, erzählte Silke Bitterfeld und verabschiedete sich Richtung Buffet. „Ich hole mir jetzt erstmal einen Nachschlag.“

Für 11,99 Euro konnten die Brunchbesucher so viel essen wie sie wollten und Kaffee satt trinken. „Wir sind extra zeitig gekommen, um uns gute Plätze zu sichern“, erklärte Antje Landner. „Schon kurz vor zehn Uhr waren wir da. Das Frühstück zuhause haben wir ausfallen lassen, weil wir helfen wollten, den Rekord zu schaffen.“ Man wolle eben zeigen, dass in Chemnitz auch mal was gelingen könnte, meinte Fabian Herrmann, der nur ein Paar Plätze von Antje entfernt saß. „Ich gehe sonst nie brunchen, weil ich eher ein Langschläfer bin und sonntags meistens das Frühstück ausfallen lasse“, so der 26-Jährige. „Aber diesmal habe ich eine Ausnahme gemacht.“

Bis 16 Uhr saßen die Leute auf dem Seeberplatz zusammen. Gegen Wetterkapriolen hatte Organisator André Gruhle mit einem so genannten Magic Sky gesorgt. Den Besuchern des Pressefestes der „Freien Presse“ ist das Zelt von der Küchwaldwiese bekannt. „Es hätte gegen Regen und gegen starken Sonneneinfall geschützt“, so André Gruhle. „Aber Petrus hat gut mitgespielt. Lediglich am Morgen war es noch ziemlich kalt, da haben das Dach und viele Decken für Gemütlichkeit gesorgt. Das Wetter war ansonsten ideal für den Rekordversuch.“ Rund um den Seeberplatz hatte Gruhle ein Buffet aufbauen lassen, auf dem frühstückstypische Speisen wie Brötchen, Wurst Käse, aber auch warmes Essen lagen. 250 Kilogramm Honigbraten, fünf gefüllte Partyschweine und 5500 Semmeln wurden unter anderem verspeist. Jetzt wird ein Videobeweis an die Redaktion des Rekordbuches geschickt. „Ob wir ins Buch kommen, ist dem Verlag überlassen“, weiß Gruhle. „Zumindest im Internet wird unser Rekord aber vermerkt werden.“

(via freie presse)

Wider der Ellenbogengesellschaft: Aktivbürger fordern Entschleunigung im Wohngebiet

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„Gruppe Jugendlicher“ bekennt sich zu Terrorakt

Der Anschlag auf den Otto-Teich in Altendorf (Hallo Chemnitz berichtete) war offenbar eine Vergeltungsaktion für den Unwillen der Stadt, besagten Tümpel entschlammen zu lassen. „Das kleine Gewässer werde jetzt sich selbst überlassen. Das heißt: Die zahlreichen Fische würden nicht entnommen, der Teich nicht entschlammt. Auch gegen die vielen Algen werde man nichts unternehmen“, lässt die Stadtverwaltung durch ihre Schergin Herma Heinze verkünden. Davon, dass der Stadtumbau in Chemnitz ohne Randale über die Bühne geht, wie sich Oberbürgermeisterin Frauke Ludowig jüngst bei einer Podiumsdikussion ausdrückte, kann nun offenbar keine rede mehr sein.
Unterdessen bekannte sich tatsächlich eine „Gruppe Jugendlicher“ (GJ) zu dem Terrorakt. Laut Staatsschützer Eckerhardt Jesse sei die GJ der militärische Arm des Jugendforum Chemnitz und versuche diesem mittels bestialiascher Methoden (Hinrichtung von Enten, Herausgabe von Partymagazinen, Wahlen von Campusgirls and -boys) Einfluss zu verschaffen. (mehr…)

Hallo Chemnitz Rückblick: Impresario Mike Koschine (Schweiz) trinkt mit Gold angereicherten Sekt

(via webtv-broadcaster)

Achtung: Polizei und Sachsen-Fernsehen dümmer als Jürgen Drews

Chemnitz-Adelsberg: Versteck im Kornfeld

Gegen 23.00 Uhr wurde die Polizei am Montag in den Bereich Augustusburger Straße/Wiesenwinkel gerufen, da dort eine Gruppe Jugendlicher randalierend durch die Gegend ziehen würde. (mehr…)

Hallo Chemnitz: FP rudert zurück

Nachdem wir gestern den dreist-zynischen Umgang eines Freie Presse-Redakteurs mit seiner Spitzelvergangen dokumentierten, rudert das Blatt heute mit einem Kniefall vor dem Grundgesetz zurück:

Bankgeheimnis, Postgeheimnis und andere Diskretionsvorkehrungen haben ihre Berechtigung. Trotzdem erfährt man manchmal Dinge, die man gar nicht wissen wollte. So gestern Vormittag. Zwei Frauen sitzen auf einer Bank an der Stadthalle. Dass ich mich neben sie setze, nehmen sie nicht wahr, so vertieft sind sie in ihr Gespräch, das sie ungeachtet ihrer Banknachbarn lautstark führen. Keine Sorge, meine Damen, ich behalte es für mich, dass der Lottogewinn schon wenige Tage nach der Ziehung auf dem Konto eingegangen war. (GP) (Freie Presse 21. Julo 2010)

Freilich entlarvt sich dieses Bekenntnis zur FDGO unmittelbar als instrumentelle Heuchelei. Wer die Verfassung wirklich liebt, postuliert nicht einfach nur ihre Berechtigung, sondern weiss ihren Inhalt, in Anbetracht der inneren Feinde unserer Demokratie, stets zu relativieren. In diesem Sinne fordern wir die Freie Presse auf, die erlangten Informationen über die finanziellen Machenschaften besagter Damen dem nächsten Finanzamt zu melden; andernfalls stellt Hallo Chemnitz stellvertretend Anzeige gegen Unbekannt. (machen wir wirklich!)

„Jugendliche“ in Altendorf: Anwohner „sind erschüttert“

Hallo Chemnitz ruft zur Spontandemo auf: Dienstag, 18.00 Uhr am Otto-Teich (Zwee Fohn mitbringen!)

Altendorf. Holzlatten, Dutzende Bier- und Weinflaschen, Plastikbecher und ein kleines Bierfass treiben derzeit im Otto-Teich. Sogar eine Bank liegt mit demolierter Rückenlehne im Wasser. Dort, wo sie herausgerissen wurde, fehlen ein paar Pflastersteine im Gehweg. Von dem Geländer, das, in seine Einzelteile zerlegt, ebenfalls im Teich schwimmt, zeugen nur noch die Metallverankerungen an der kleinen Treppe, die zum Weg entlang dem Sportplatz der Flemming-Grundschule führt.
„Wir sind erschüttert, vollkommen von den Socken“, sagt Christa Meiner. (mehr…)

Hallo Chemnitz

Heute: Ein Redakteur der Freien Presse erinnert sich an seine Dienstzeit bei der Zollverwaltung der DDR.

Das Öffnen von Päckchen ist immer ein besonderer Spaß. Kommen dabei doch Erinnerungen an eine fast vergessene Zeit zurück – an den Duft von Kaffee, vermischt mit dem süßen Aroma von Gummibärchen und kleinen bunten Schokoplätzchen. Doch nicht nur die Zeit ist vorangeschritten, auch die persönlichen Freuden und Vorlieben haben sich geändert. Und so war es vor wenigen Tagen ein spezieller Genuss, wieder einmal ein Päckchen zu öffnen – und den Duft von Leder zu schnuppern. Den verströmte ein Paar Winterstiefelchen zusammen mit der Vorfreude auf kühle Temperaturen. (hfn)

(Freie Presse 20. Juli 2010)

Hallo Chemnitz!

Beißreflex Sommerspaß

Zwee Fohn am Audo

Tierische Lyrik

Hunde. Jeder kennt einen! Die haarigen Vierbeiner begleiten den Menschen seit den Tagen seiner Sesshaftigkeit. Nicht von ungefähr kommt die Bezeichung „Hund – Freund und Helfer“ in die Welt. Hunde hören geduldig zu, trösten uns in schweren Zeiten und helfen gelegentlich im Haushalt mit. Eine Gruppe Chemnitzer Kommunikationswissenschaftler rückte nicht nur aus diesem Grund Bello & Hasso kürzlich in den Fokus der Wissenschaft.

Angeregt durch die These des 1987 verstorbenen Jenaer Philosophen Ernst Bröchling, Hunde wären zur Lyrik fähig, entwarfen sie ein Verfahren, die scheinbar bedeutungslosen Äußerungen der Tiere in Menschensprache zu übersetzen und damit den semantischen Tiefgang zu enthüllen. „Wir gingen in einem ersten Schritt davon aus, dass der Hund mit der Anzahl seiner Belllaute, auf das entsprechende Wort im Duden deuten will“, sagt Patrick Schwanz, der seit 2 Jahren an der TU-Chemnitz studiert. „Im weiteren nahmen wir an“, erzählt Kartin Mirowitzke, der vor allem die interdisziplinären Schnittstellen und Patrick Schwanz an dem Projekt gefallen, „dass die kleinen Scheisser mit ihrer Körperhaltung über Hebungen, Zäsuren und Enjabments Auskunft geben wollen.“ „Ja, ja, die Katrin!“, lächelt Patrick bedeutungsvoll.

Die Ergebnisse des Projekts, für das das Tierheim am Pfarrhübel ihre Insassen bereitstellte, sollen zwar erst im Herbst veröffentlicht werden. Für Freie Presse koppelten die Forscher aber schon mal eine Kostprobe der tierischen Lyrik aus: „A A a Aachen // aalglatt a A a // ab Aas Abakus // A A a A A“

Raul Enkel, Dozent für neuere deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft, der dem Projekt beratend zur Seite steht, bemerkt, „Auffallend ist vor allem die Vorliebe für die männliche Kadenz sowie der Hang zum Dadaismus.“ Statt „Betthoven“ müsste es wohl in Zukunft „Ein Hund namens Jandl“ heißen, scherzt Enkel.

(Freie Presse)

Hallo Chemnitz: Pressefest 2010

Mit einer gewonnenen Luftmatratze kann Margot Beger (v.l.n.r.) aus Chemnitz nach Hause gehen.

, während:

Ganz andere Glanzlichter versetzen im Anschluss das Publikum in Verzücken. Bei seiner Laser- und Feuerwerksshow präsentiert Enrico Oswald aus dem erzgebirgischen Eibenstock ein „Best of“ der vergangenen 20 Jahre. Erfüllt von mystischem Sound, Techno und Wagner durchzuckt Licht das Dunkel, lässt Oswald Symbole über die Küchwaldwiese schweben und satte Fontänen und Feuerbälle in den Himmel steigen. Auch die WM ist in der Show künstlerisch umgesetzt – und die Menge singt spontan „Finale! Finale!

(via Freie Presse)

Hallo Chemnitz

Unbekannter wirft Parkeisenbahn-Laterne aus dem Zug

Schloßchemnitz: Offenbar kein Licht aufgegangen ist einem Unbekannten, der am Samstagabend eine Fahrt mit der Parkeisenbahn durch den Küchwald machte.

Kurz nach 23.00 Uhr sah ein Parkeisenbahner, wie aus einem Wagenabteil des fahrenden Zuges eine Petroleumlampe in Richtung Wald am Bahnübergang Kinderspielplatz geworfen wurde. Glücklicherweise erlosch das Licht dabei.
Der Zug wurde angehalten. Im betreffenden Abteil saßen fünf Männer, deren Personalien von der verständigten Polizei festgestellt wurden. Der Sachschaden wird mit rund 10 Euro angegeben.

(via sachsen-fernsehen.de)